Vegetarische Rezepte für jeden Tag – von schnellen Feierabendgerichten bis zu Klassikern für die ganze Familie. Alle Rezepte mit Zutatenliste, Nährwerten und Schritt-für-Schritt-Anleitung.








Keine Rezepte für diese Auswahl.
Vegetarisch zu kochen scheitert im Alltag selten am guten Willen, sondern an der Frage, was ohne Fleisch eigentlich satt macht. Die Antwort liegt fast immer bei einer ordentlichen Eiweißquelle und einer Sättigungsbeilage: Linsen, Kichererbsen und Bohnen, dazu Eier, Käse, Quark oder Tofu, kombiniert mit Kartoffeln, Reis, Nudeln oder Brot. Ein Gericht, das beides mitbringt, hält genauso lange vor wie ein Schnitzel – ein Salatteller ohne beides eben nicht.
Für den Wochenalltag lohnt es sich, ein paar Grundmuster im Kopf zu haben statt einzelner Rezepte. Eine Gemüsepfanne mit Ei funktioniert mit fast jedem Gemüse, das gerade da ist. Ein Ofenblech mit Wurzelgemüse, Feta und Kichererbsen braucht zehn Minuten Vorbereitung und danach nur noch Wartezeit. Aufläufe und Gratins lassen sich morgens vorbereiten und abends schieben. Und ein Curry auf Basis von Kokosmilch verträgt praktisch jede Gemüsesorte, ohne dass das Ergebnis beliebig schmeckt.
Ein häufiger Stolperstein ist die Würze. Fleisch bringt von sich aus Röstaromen und Umami mit, pflanzliche Zutaten oft nicht. Deshalb lohnt es sich, gezielt nachzuhelfen: scharf angebratenes Gemüse statt gedünstetes, Tomatenmark kurz mitrösten, Sojasauce, Miso, Parmesan, getrocknete Pilze oder ein Spritzer Zitrone am Ende. Das ist der Unterschied zwischen einem vegetarischen Gericht, das nach Verzicht schmeckt, und einem, das man aus eigenem Antrieb wieder kocht.
Wer in der Familie kocht, muss selten alle auf einmal überzeugen. Gerichte mit vertrauter Form – Nudeln mit Sauce, Auflauf, Burger, Pfannkuchen, Pizza – kommen erfahrungsgemäß besser an als ungewohnte Kombinationen, auch wenn die Zutaten dieselben sind. In den Rezepten unten ist bei jedem Gericht angegeben, wie lange es dauert und wie aufwendig es ist, damit sich ein Wochenplan realistisch zusammenstellen lässt statt nur ambitioniert.
Die Kombination aus Eiweiß und Sättigungsbeilage. Hülsenfrüchte wie Linsen, Kichererbsen und Bohnen, dazu Eier, Käse, Quark oder Tofu – zusammen mit Kartoffeln, Reis, Nudeln oder Brot. Fehlt eine der beiden Komponenten, hält das Gericht meist nicht lange vor.
Gerichte in vertrauter Form funktionieren am besten: Nudeln mit Tomatensauce, Kartoffelauflauf, Gemüsepuffer, Pfannkuchen oder selbstbelegte Pizza. Neues Gemüse wird eher angenommen, wenn es in einer bekannten Zubereitung auftaucht statt als eigener Bestandteil auf dem Teller.
Über Röstaromen und Umami. Gemüse scharf anbraten statt dünsten, Tomatenmark kurz mitrösten, und gezielt würzen mit Sojasauce, Miso, Parmesan, getrockneten Pilzen oder gerösteten Nüssen. Ein Spritzer Zitrone oder Essig zum Schluss hebt das Ergebnis zusätzlich.
Nein. Vegetarische Rezepte können Eier, Milchprodukte und Honig enthalten. Rein pflanzliche Gerichte findest du in der Kategorie vegane Rezepte – viele vegetarische Gerichte lassen sich aber mit pflanzlicher Sahne, Hefeflocken statt Parmesan oder Seidentofu statt Ei umstellen.
Kritisch sind vor allem Eisen, Vitamin B12, Zink und Omega-3-Fettsäuren. Bei ovo-lacto-vegetarischer Ernährung mit Eiern und Milchprodukten ist B12 meist gedeckt. Eisen aus pflanzlichen Quellen nimmt der Körper deutlich besser auf, wenn Vitamin C im selben Gericht ist, etwa Paprika oder Zitrone.
Alles außer Fleisch und Fisch. Eier und Milchprodukte gehören für die meisten Vegetarier dazu, Gelatine und tierisches Lab dagegen nicht, weshalb etwa Parmesan und viele Gummisüßigkeiten streng genommen ausscheiden.
Bei 180 Grad etwa 40 bis 45 Minuten, die letzten zehn Minuten ohne Abdeckung für die Kruste. Gemüselasagne braucht eher etwas länger als die klassische Variante, weil Gemüse mehr Wasser abgibt.
