Palatschinken mit Topfenfüllung
Hauchdünne, goldgelbe Palatschinken gefüllt mit einer cremigen, vanillearomatischen Topfenmasse. Ein österreichischer Klassiker, der Groß und Klein begeistert. Perfekt als süßes Hauptgericht oder herzhaftes Dessert.
von Ben · KüchenprofiNährwerte
Pro Portion
Rezept
Mehl und Salz in eine große Rührschüssel sieben. In der Mitte eine Mulde eindrücken. Eier, Milch und die zerlassene Butter hinzugeben und mit einem Schneebesen oder Handmixer von innen nach außen zu einem glatten, dünnflüssigen Teig verrühren. Der Teig sollte die Konsistenz von flüssiger Sahne haben – bei Bedarf noch etwas Milch einrühren. Den Teig mindestens 10 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen, damit das Mehl quellen kann. · 10 Min.
Topfen, Zucker, Eigelbe, Vanillemark und geriebene Zitronenschale in einer Schüssel mit einem Löffel oder Handmixer glatt rühren. Die abgetropften Rosinen unterheben. Die Füllung sollte cremig und streichfähig sein. Falls sie zu fest ist, einen Esslöffel Sauerrahm einrühren. Abgedeckt kühlstellen, bis die Palatschinken fertig sind.
Eine beschichtete Pfanne (ca. 24–26 cm Durchmesser) bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Etwas Butterschmalz hineingeben und die Pfanne damit gleichmäßig überziehen. Mit einer Suppenkelle (ca. 60–70 ml) Teig in die Pfanne gießen und die Pfanne sofort schwenkend drehen, damit der Teig einen dünnen, gleichmäßigen Kreis bildet. Ca. 1–2 Minuten backen, bis die Ränder trocken wirken und sich leicht lösen. Dann wenden und weitere 30–45 Sekunden von der anderen Seite backen. Palatschinken auf einem Teller stapeln und mit einem Tuch locker abdecken. · 20 Min.
Jede abgekühlte Palatschinke flach auf die Arbeitsfläche legen. 2–3 gehäufte Esslöffel der Topfenmasse auf der unteren Hälfte gleichmäßig verstreichen, dabei einen Rand von ca. 1 cm frei lassen. Die Palatschinke von unten her aufrollen oder zur Hälfte falten und nochmals falten (Dreieck). Alle gefüllten Palatschinken auf einer Servierplatte anrichten.
Die Palatschinken kurz vor dem Servieren großzügig mit Staubzucker bestäuben. Nach Belieben mit einem Klecks Sauerrahm, frischen Beeren oder einem Löffel Marillenmarmelade (Aprikosenmarmelade) garnieren. Warm servieren.
Gut zu wissen
Palatschinken sind das österreichische Pendant zu den französischen Crêpes und zählen zu den beliebtesten Mehlspeisen der Wiener Küche. Die dünnen, zarten Teigfladen werden hier mit einer samtigen Füllung aus Topfen – dem österreichischen Quark – verfeinert, der mit Vanille, Zitronenschale und Rosinen aromatisiert wird. Das Geheimnis perfekter Palatschinken liegt in einem absolut klumpenfreien, dünnflüssigen Teig, der vor dem Backen mindestens 10 Minuten ruhen sollte, damit das Mehl quellen kann. Die Pfanne muss gut heiß und gleichmäßig gefettet sein, damit die Palatschinken nicht reißen. Die fertig gefüllten Rollen können entweder direkt serviert oder kurz im Backofen überbacken werden, was ihnen eine leicht goldene Oberflächenstruktur verleiht. Wer mag, verfeinert die Füllung mit einem Schuss Rum oder tauscht die Rosinen gegen frische Beeren aus. Mit Staubzucker bestäubt und einem Löffel Sauerrahm sind diese Palatschinken ein echter Seelenwärmer.









