Tagliatelle mit Pfifferlingen
Frische Pfifferlinge in Butter gebraten, mit Sahne abgelöscht und unter breite Bandnudeln gehoben. Ein Saisongericht aus wenigen Zutaten, bei dem der Pilz die Hauptrolle spielt.
Nährwerte
Pro Portion
Aus den Zutatenmengen berechnet.
Rezept
Die Pfifferlinge nicht waschen, sondern mit einem weichen Pinsel oder etwas Küchenpapier trocken säubern. Trockene Stielenden abschneiden, schadhafte Stellen entfernen und sehr große Pilze halbieren.
Reichlich Salzwasser aufkochen und die Tagliatelle nach Packungsangabe al dente garen. Vor dem Abgießen etwa 100 ml Nudelwasser beiseitestellen. · 7 Min.
Die Butter in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Die Zwiebelwürfel darin 2–3 Minuten glasig dünsten, den gehackten Knoblauch erst in der letzten Minute zugeben. · 3 Min.
Die Hitze erhöhen und die Pilze zugeben. 4–5 Minuten braten und dabei nur wenig rühren, bis die ausgetretene Flüssigkeit verdampft ist und die Pfifferlinge Farbe genommen haben. Erst jetzt salzen. · 5 Min.
Die Sahne angießen, einmal aufkochen lassen und 2–3 Minuten sämig einkochen. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. · 3 Min.
Die abgetropften Tagliatelle unter die Sauce heben und eine Minute ziehen lassen, bei Bedarf mit etwas Nudelwasser verdünnen. Mit frisch geriebenem Parmesan und gehackter Petersilie servieren. · 1 Min.
Gut zu wissen
Pfifferlinge haben von Juni bis in den frühen Herbst Saison – genau die Wochen, in denen sich der Aufwand für ein einfaches Pastagericht am meisten lohnt. Die Sauce kommt mit Butter, Zwiebel, Knoblauch und Sahne aus; alles andere würde das nussig-pfeffrige Aroma der Pilze übertönen. Wichtig ist die Reihenfolge: Die Pfifferlinge werden scharf angebraten und erst danach gesalzen, damit sie Farbe nehmen statt im eigenen Saft zu schmoren. Wer mag, gibt vor der Sahne einen Schuss trockenen Weißwein dazu oder tauscht einen Teil der Pfifferlinge gegen andere Waldpilze.









