Tofu Madras Masala
Dieses Tofu Madras Masala wird mit hausgemachter Gewürzpaste aus gerösteten Gewürzen zubereitet. Die Kombination aus Paprika, Champignons und saftigem Tofu in einer reichhaltigen Kokos-Tomaten-Sauce ist unwiderstehlich.
von Patrick · Veganer KochNährwerte
Pro Portion
Rezept
Den Tofu würfeln. Die Zwiebel schälen und in dünne Ringe schneiden. Die Paprika entkernen und grob hacken. Die Champignons vierteln. Knoblauch schälen und fein hacken, Ingwer schälen und fein reiben.
Eine trockene Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Koriandersamen, Kreuzkümmelsamen, Fenchelsamen und Chiliflocken hineingeben und unter regelmäßigem Rühren 2–3 Minuten rösten, bis sie duften. Die gerösteten Gewürze zusammen mit Kurkuma, Paprikapulver und Garam Masala in einen Gewürzmixer oder Mörser geben und zu einem feinen Pulver mahlen. · 5 Min.
In derselben Pfanne das Pflanzenöl bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Den Tofu hineingeben und unter regelmäßigem Wenden goldbraun anbraten, dann auf einen Teller geben. Die Pfanne zurück auf den Herd stellen, Zwiebel, Paprika und Champignons mit einer Prise Salz hinzufügen und anbraten, bis das Gemüse leicht gebräunt und weich ist. Tomatenmark, Knoblauch und Ingwer hinzufügen und weitere 2–3 Minuten mitbraten. 2 EL der Gewürzmischung einrühren, den Rest in einem luftdichten Behälter aufbewahren. Passata und Kokosmilch (2 EL zum Garnieren zurückbehalten) einrühren und alles 2 Minuten köcheln lassen. Den Tofu zurück in die Sauce geben und alles 10 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen, bis die Sauce eindickt. · 20 Min.
Die Tamarindenpaste in das Curry einrühren und nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Curry in tiefe Schüsseln oder auf Tellern anrichten, die restliche Kokosmilch und die Tamarindenpaste darüber träufeln und mit frischen Korianderblättern garnieren.
Gut zu wissen
Tofu Madras Masala ist ein vollmundig-würziges Curry, das seinen einzigartigen Charakter durch eine selbst gemachte Madras-Paste gewinnt. Das Geheimnis liegt im trockenen Rösten der ganzen Gewürze – Koriander, Kreuzkümmel und Fenchelsamen – bevor sie zu einer aromatischen Paste verarbeitet werden. So entfalten sie eine Tiefe, die fertige Würzmischungen nie erreichen können. Fester Tofu nimmt die Aromen der Sauce wunderbar auf, besonders wenn er vorher gut gepresst wird. Paprika und Champignons sorgen für Textur und machen das Gericht sättigend und ausgewogen. Tamarinde und Kokosmilch runden die Sauce mit einer angenehmen Säure und Cremigkeit ab. Dieses Rezept lässt sich hervorragend vorbereiten – die Madras-Paste hält sich bis zu einer Woche im Kühlschrank und lässt sich auch einfrieren.













