Jackfruit Katsu Curry
Goldbraun frittiertes Jackfruit in einer tiefen, aromatischen Katsu-Currysauce – plant-based auf allerhöchstem Niveau. Die knusprige Panade trifft auf eine samtige Kokosmilch-Sauce mit Maple-Syrup-Note.
von Patrick · Veganer KochNährwerte
Pro Portion
Rezept
Zwiebel schälen und fein würfeln, Knoblauch schälen und reiben. 1 EL Olivenöl in einem Topf mit Deckel bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebel mit einer Prise Feines Meersalz hinzugeben und unter Rühren 10 Minuten glasig und leicht golden dünsten. Knoblauchzehen dazugeben und 1 Minute mitdünsten. Hitze etwas reduzieren, dann Sojasauce (2 EL), Currypulver (1 EL), Ahornsirup und Sambar (oder Garam Masala) einrühren und kurz aufschäumen lassen. Reduzierte Kokosmilch (fettreduziert) und Gemüsebrühe hinzufügen, Temperatur erhöhen und alles einmal aufkochen. Anschließend bei niedriger Hitze 10 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce deutlich dunkler wird. · 12 Min.
Die Sauce vom Herd nehmen und auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Dann in einen Standmixer oder Food Processor geben und vollständig glatt blenden. Die Konsistenz sollte wie flüssige Sahne sein – ist sie zu dick, 1–2 EL Wasser einarbeiten. Sauce beiseitestellen.
Jackfruit (jung, aus der Dose) gut abtropfen lassen und mit Küchenpapier so trocken wie möglich tupfen. In einer Schüssel mit 1 EL Sojasauce, 1 EL Currypulver, Kurkuma, Garam Masala und Hefeflocken (Nutritional Yeast) vermengen. Die Jackfruit-Stücke mit den Händen in kleine, fadenartige Stränge zerzupfen und gleichzeitig formen: Jeweils eine Portion zu kompakten Filets von ca. 4 × 1,5 cm zusammendrücken und formen.
In einer Schüssel Weizenmehl (Typ 550) (ca. 100 g für den Teig), Hafermilch, Trockenhefe und eine Prise Feines Meersalz zu einem glatten Teig verrühren. Restliches Mehl (ca. 75 g) in eine flache Schüssel geben, Panko-Paniermehl in eine weitere. Jeden Filet zuerst in das trockene Mehl tauchen, dann in den Teig, und abschließend im Panko-Paniermehl wenden – vollständig bedecken und andrücken. Auf einen Teller legen.
Basmatireis in kaltem Wasser 1 Minute spülen, dann in einen Topf geben. Kaltes Wasser (600 ml) und 1 Prise Feines Meersalz hinzufügen und aufkochen. Hitze auf niedrigste Stufe stellen, Deckel auflegen und 12 Minuten köcheln lassen. Dann vom Herd nehmen, Deckel drauflassen und den Reis 5 Minuten quellen lassen. · 17 Min.
2 EL Olivenöl in einer hohen Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen, bis die ersten Blasen am Holzlöffel entstehen. Die panierten Jackfruit-Filets einlegen und ca. 3 Minuten pro Seite goldbraun braten – nicht zu früh wenden. Fertige Filets auf Küchenpapier abtropfen lassen. Gleichzeitig die Katsu-Sauce im Topf bei mittlerer Hitze sanft erwärmen. Basmatireis auf Teller verteilen, Filets darauflegen, großzügig mit der heißen Sauce übergießen. Mit Frühlingszwiebeln und Sesamsamen garnieren und sofort servieren. · 6 Min.
Gut zu wissen
Dieses Jackfruit Katsu Curry ist ein veganes Meisterstück, das die japanische Katsu-Tradition mit indischen Curry-Aromen verbindet. Die Basis bildet junge Jackfruit, die durch ihre fleischige Textur und die würzige Marinade täuschend an zartes Hähnchen erinnert. Die Katsu-Sauce wird langsam aufgebaut: Zwiebeln werden tief karamellisiert, bevor Kokosmilch, Currypulver und ein Hauch Ahornsirup für Tiefe und Balance sorgen. Nach dem Blenden wird sie seidig-glatt und umhüllt die knusprigen Filets perfekt. Besonders wichtig: Das Jackfruit vor dem Panieren möglichst trocken tupfen – je trockener, desto krosser die Panade. Die Sauce lässt sich hervorragend einen Tag vorher zubereiten, da sie über Nacht noch aromatischer wird. Serviert auf duftendem Basmatireis und garniert mit Frühlingszwiebeln sowie Sesamsamen ist dieses Gericht ein echter Hingucker für Dinnerpartys oder entspannte Freitage.









