Low Carb heißt hier: höchstens 20 Gramm Kohlenhydrate pro Portion, und zwar gerechnet aus den Zutatengewichten, nicht geschätzt. Das ist der Unterschied zu den meisten Sammlungen, in denen ein Gericht als „low carb“ gilt, weil keine Nudeln drin sind. Zwiebeln, Tomaten, Möhren und Joghurt bringen ebenfalls Kohlenhydrate mit; ein Rezept landet nur in dieser Kollektion, wenn die Summe unter der Grenze bleibt.
Low Carb kochen bedeutet nicht, Beilagen wegzulassen, sondern die Sättigung anders zu erzeugen: über Eiweiß aus Fisch, Fleisch, Eiern, Tofu oder Hülsenfrüchten in Maßen und über Fett aus Olivenöl, Nüssen, Avocado und Käse. Ein Teller aus Hähnchenbrust und Salat ohne beides ist zwar kohlenhydratarm, macht aber nicht satt.
Ersatzprodukte sind ehrlich zu bewerten. Blumenkohlreis und Zucchininudeln sind eigene Gerichte, keine Kopie von Reis und Pasta; wer sie als solche erwartet, ist enttäuscht. Besser funktioniert es, Gemüse als Hauptsache zu behandeln – Ofengemüse mit Feta, gefüllte Paprika, Auberginen aus dem Ofen, Pfannengerichte aus dem Wok ohne Reis.
Ob Low Carb gesund ist, hängt von der Umsetzung ab. Viel Gemüse, Fisch und Hülsenfrüchte mit wenig Kohlenhydraten sind eine ausgewogene Küche; eine Woche Speck und Käse ist es nicht. Für Menschen mit Diabetes oder anderen Stoffwechselerkrankungen ist die Kohlenhydratmenge eine Frage für die Ärztin, nicht für ein Rezeptportal – die gerechneten Werte helfen dann beim Zählen, mehr nicht.
Gerichte mit wenigen Kohlenhydraten. Hier liegt die Grenze bei 20 Gramm pro Portion, gerechnet aus den Zutatengewichten. Das schließt auch versteckte Kohlenhydrate aus Zwiebeln, Tomaten oder Joghurt ein.
Gemüse als Hauptsache, Sättigung über Eiweiß und Fett statt über Reis, Nudeln, Kartoffeln oder Brot. Ofengemüse, Pfannengerichte, Salate mit Fisch oder Ei und Aufläufe ohne Nudeln sind die typischen Formen.
Ofengemüse mit Feta, Shakshuka, Zucchini-Lasagne mit Ricotta, Blumenkohl-Curry, Eiergerichte und Salate mit Halloumi. In der App lässt sich die Kollektion nach vegetarisch filtern.
Die gerechneten Kohlenhydratwerte helfen beim Zählen, ersetzen aber keine ärztliche oder ernährungsmedizinische Beratung. Welche Menge passt, ist individuell.
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