Ribollita – Toskanischer Bohneneintopf
Der toskanische Klassiker: weiße Bohnen, Grünkohl und Gemüse, gebunden mit altbackenem Brot. Rustikal, vegan und tief aromatisch.
Nährwerte
Pro Portion
Aus den Zutatenmengen berechnet.
Rezept
Die Hälfte vom 5 EL Olivenöl erhitzen und 1 große Zwiebel, Möhren und 2 Stangen Stangensellerie 8–10 Minuten langsam weich dünsten. 3 Zehen Knoblauch kurz mitdünsten. · 10 Min.
1 Dose (400 g) Gehackte Tomaten, 2 Dosen (à 240 g Abtropfgewicht) Weiße Bohnen, 300 g Grünkohl, 0,25 Kopf Wirsing und Rosmarin, Salz & Pfeffer zugeben, mit der 1 l Gemüsebrühe aufgießen und 25 Minuten köcheln lassen. · 25 Min.
Das 250 g Altbackenes Brot unterrühren und 10 Minuten mitköcheln, bis es zerfällt und der Eintopf dick und sämig ist. · 10 Min.
Die Ribollita in tiefe Teller füllen und großzügig mit dem restlichen 5 EL Olivenöl beträufeln. · 2 Min.
Gut zu wissen
Ribollita heißt wörtlich „wieder aufgekocht" – der Eintopf war ursprünglich das Resteessen der toskanischen Bauern, das am nächsten Tag mit altem Brot erneut aufgekocht wurde. Genau daher kommt sein Charakter: Das Brot löst sich teilweise auf und macht den Eintopf dick und sämig, weiße Bohnen liefern Substanz, Grünkohl und Wirsing die herbe Gemüsetiefe. Gutes Olivenöl ist hier keine Zutat, sondern Hauptdarsteller – großzügig darüberträufeln. Wie alle Cucina-Povera-Gerichte beweist die Ribollita, dass große Küche aus einfachsten Zutaten entstehen kann. Am zweiten Tag, traditionsgemäß wieder aufgekocht, ist sie am besten.









