Kaiserschmarrn
Zerfledderter Pfannkuchen, wild zerrissen, schön knusprig und unwiderstehlich lecker. Kaiserschmarrn gelingt in nur 20 Minuten und ist das perfekte süße Hauptgericht oder Dessert.
von Ben · KüchenprofiNährwerte
Pro Portion
Rezept
Rosinen in einer kleinen Schüssel mit Rum oder warmem Wasser bedecken und 10 Minuten einweichen lassen. In der Zwischenzeit Eigelb, 1 EL Zucker und Vanillezucker in einer großen Rührschüssel cremig schlagen. Gesiebtes Mehl und Milch abwechselnd unterrühren, bis ein glatter Teig entsteht. Zuletzt das kalte Mineralwasser einrühren – nicht zu lange rühren, damit die Kohlensäure erhalten bleibt. · 10 Min.
Eiweiß mit einer Prise Salz in einer sauberen, fettfreien Schüssel steif schlagen. Sobald das Eiweiß beginnt fest zu werden, die restlichen 2 EL Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen, bis ein glänzender, fester Schnee entsteht. Den Eischnee in zwei Portionen vorsichtig mit einem Teigschaber unter den Teig heben – nicht rühren, damit die Luftigkeit erhalten bleibt.
Eine große beschichtete Pfanne (ca. 28 cm) auf mittlerer Hitze erhitzen und 15 g Butter darin schmelzen. Den Teig in die Pfanne geben und die abgetropften Rosinen gleichmäßig darüber streuen. Den Deckel auflegen und den Teig bei mittlerer Hitze 4–5 Minuten backen, bis die Unterseite goldbraun ist und die Oberfläche größtenteils gestockt wirkt. · 5 Min.
Den Teig mit zwei Gabeln oder einem Pfannenwender in unregelmäßige, mundgerechte Stücke zerreißen. Die restliche Butter (15 g) in die Pfanne geben und den zerrissenen Schmarrn weitere 3–4 Minuten unter gelegentlichem Wenden braten, bis alle Stücke leicht gebräunt und knusprig sind. · 4 Min.
Den heißen Kaiserschmarrn sofort auf vorgewärmten Tellern anrichten und großzügig mit Puderzucker bestäuben. Traditionell wird er mit Zwetschgenröster oder Apfelmus serviert – am besten direkt aus der Pfanne auf den Tisch bringen.
Gut zu wissen
Kaiserschmarrn ist eines der bekanntesten österreichischen Gerichte und fester Bestandteil der Alpenküche – auf jeder Hütte, in jedem Gasthaus. Der Name leitet sich vom Kaiser Franz Joseph I. ab, dem das Gericht besonders mundet haben soll. Das Geheimnis eines wirklich luftigen Kaiserschmarrns liegt in zwei Dingen: sorgfältig geschlagenem Eischnee und einem Schuss Mineralwasser im Teig, der für extra Fluffigkeit sorgt. Die Rosinen werden am besten kurz in Rum eingeweicht, was dem Schmarrn eine wunderbare Tiefe gibt. Beim Zerreißen des Teigs in der Pfanne entfaltet sich der unverwechselbare Charme dieses Gerichts – keine zwei Stücke sind gleich, und genau das macht es so besonders. Traditionell wird Kaiserschmarrn mit Zwetschgenröster oder Apfelmus serviert und großzügig mit Puderzucker bestäubt.









