Allgäuer Käsesuppe
Eine herzhafte, cremige Käsesuppe aus dem Allgäu – mit würzigem Bergkäse oder Emmentaler. Perfekt für kalte Tage und in nur 30 Minuten auf dem Tisch.
von Ben · KüchenprofiNährwerte
Pro Portion
Rezept
Die Knoblauchzehe schälen und halbieren. Boden und Innenwände eines großen Suppentopfes gründlich mit der Schnittfläche des Knoblauchs einreiben. Das verleiht der Suppe ein feines Knoblaucharoma, ohne störende Stücke zu hinterlassen.
Die Butter in den vorbereiteten Topf geben und bei mittlerer Hitze schmelzen. Das gesiebte Weizenmehl auf einmal einrühren und zu einer glatten Masse verrühren. Die Mehlschwitze unter ständigem Rühren 2 Minuten anschwitzen, bis sie leicht goldgelb und nussig riecht, ohne dabei zu verbrennen.
Die Mehlschwitze schrittweise mit der heißen Gemüsebrühe ablöschen – zuerst nur einen kleinen Schuss gründlich einrühren, dann nach und nach den Rest zugeben. Anschließend die Milch und die Sahne hinzufügen. Alles glatt rühren und die Suppe unter gelegentlichem Rühren zum Köcheln bringen. Bei niedriger bis mittlerer Hitze 10 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Suppe leicht eingedickt ist. · 12 Min.
In der Zwischenzeit den Käse frisch reiben. Den Suppentopf vom Herd nehmen und den geriebenen Käse in mehreren Portionen einrühren. Jede Portion vollständig unterrühren, bevor die nächste hinzukommt. Die Restwärme der Suppe reicht aus, um den Käse sanft zu schmelzen.
Die Suppe mit frisch geriebener Muskatnuss, schwarzem Pfeffer und – wenn nötig – etwas Salz abschmecken. Beim Salzen sehr sparsam sein, da der Käse je nach Sorte bereits kräftig salzig ist. Die Suppe auf vorgewärmte Suppenteller verteilen und mit frisch gehackter Petersilie garnieren. Sofort mit rustikalem Bauernbrot oder Brotzöpfen servieren.
Gut zu wissen
Die Allgäuer Käsesuppe ist ein echter Klassiker der süddeutschen Küche und stammt aus einer Region, die für ihre herausragenden Milchprodukte weltbekannt ist. Basis der Suppe ist eine sämige Mehlschwitze, die mit Brühe, Sahne und Milch abgelöscht wird und so eine wunderbar cremige Konsistenz erhält. Der geriebene Allgäuer Bergkäse oder Emmentaler verleiht der Suppe ihr unverwechselbares, würziges Aroma. Wichtig ist, die Suppe nach dem Einrühren des Käses nicht mehr aufkochen zu lassen, damit der Käse sich gleichmäßig auflöst und die Suppe nicht grisselig wird. Das Einreiben des Topfes mit Knoblauch ist ein klassischer Trick aus der Alpinküche, der ein feines Knoblaucharoma ohne aufdringliche Stücke erzeugt. Mit frischer Petersilie garniert und einem rustikalen Bauernbrot serviert, ist diese Suppe ein vollständiges, wärmendes Gericht. Wer mag, kann zusätzlich geröstete Brotwürfel als Einlage hinzufügen.









