Sundubu Jjigae
Sundubu Jjigae ist ein klassischer koreanischer Eintopf mit zartem Seidentofu, würzigem Kimchi und Gochujang. Herzhaft, scharf und unglaublich wohltuend – perfekt für kalte Abende.
von Patrick · Veganer KochNährwerte
Pro Portion
Rezept
Knoblauch schälen und fein hacken. Zucchini und Kartoffeln in mundgerechte Stücke schneiden. Enoki-Pilze abspülen und das untere Ende des Stiels abschneiden. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und die Hälfte davon beiseitelegen – diese kommen erst zum Garnieren am Ende zum Einsatz.
Einen schweren Topf bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Pflanzenöl und Sesamöl (geröstet) hineingeben. Sobald der Topf heiß ist, Kartoffeln hinzufügen und ca. 5 Minuten unter gelegentlichem Rühren anbraten. Anschließend Knoblauch, Zucchini, Gochujang und Veganes Kimchi dazugeben und weitere ca. 5 Minuten braten, bis das Gochujang anfängt, leicht am Topfboden zu haften. · 10 Min.
Sojasauce und Wasser in den Topf gießen. Alles gut verrühren und zum Kochen bringen. Anschließend die Hitze reduzieren und den Eintopf bei niedriger Stufe ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich und gar sind. · 10 Min.
Seidentofu vorsichtig in den Topf geben und nach Belieben mit einem Löffel in grobe Stücke zerteilen oder ganz lassen. Enoki-Pilze hinzufügen und alles ca. 3 Minuten sanft mitkochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen, mit den restlichen Frühlingszwiebeln garnieren und sofort mit frisch gekochtem Rundkornreis (gekocht) servieren. · 3 Min.
Gut zu wissen
Sundubu Jjigae, wörtlich 'weicher Tofu-Eintopf', ist eines der beliebtesten Komfortgerichte Koreas und wird traditionell in einem heißen Tontopf serviert. Die Basis aus Kimchi und Gochujang verleiht dem Eintopf seine charakteristische Tiefe und Schärfe, während der zarte Seidentofu eine cremige, milde Komponente beisteuert. Diese vegane Version ist dem Original in nichts nachstehend – vorausgesetzt, das verwendete Kimchi ist ebenfalls vegan (ohne Fischsauce oder Garnelenpaste hergestellt). Enoki-Pilze und Zucchini ergänzen die Kartoffeln mit verschiedenen Texturen und machen den Eintopf zu einer vollständigen Mahlzeit. Serviert mit gekochtem Rundkornreis wird daraus ein sättigendes und ausgewogenes Abendessen. Tipp: Je länger das Kimchi fermentiert ist, desto intensiver und komplexer wird der Geschmack des Eintopfs. Wer es etwas milder mag, kann die Menge an Gochujang reduzieren.









