Zucchini hat einen milden, leicht süßlichen Geschmack und nimmt Gewürze und Marinaden gut auf. Sie gart schnell und wird bei zu langer Hitze leicht wässrig.
| Kalorien | 19 kcal |
| Eiweiß | 1.5 g |
| Kohlenhydrate | 2.5 g |
| Fett | 0.3 g |
| Ballaststoffe | 1.1 g |
Zucchini besteht zu über 90 Prozent aus Wasser, und das bestimmt die Zubereitung. In der Pfanne braucht sie hohe Hitze und Platz, sonst zieht sie Wasser und kocht im eigenen Saft statt zu bräunen. Für Aufläufe hilft es, Scheiben vorher zu salzen und abtropfen zu lassen.
Roh ist Zucchini mild und knackig und funktioniert gut als Salat, in dünnen Streifen oder gehobelt. Wichtig ist dabei nur eine Regel, die wirklich zählt: Bitter schmeckende Zucchini gehören nicht auf den Teller.
Ja, roh ist sie gut verträglich und schmeckt mild-nussig. Eine Ausnahme gibt es aber: Schmeckt eine Zucchini deutlich bitter, enthält sie Cucurbitacine und darf weder roh noch gegart gegessen werden. Das betrifft vor allem selbst gezogene oder aus eigener Saatgutvermehrung stammende Früchte.
In der Pfanne reichen bei guter Hitze drei bis fünf Minuten, im Ofen bei 200 Grad etwa 15 bis 20 Minuten, in der Suppe zehn Minuten. Sie gart schnell und wird bei zu langer Garzeit matschig.
Im Gemüsefach des Kühlschranks etwa eine Woche, bei Raumtemperatur zwei bis drei Tage. Sie ist kälteempfindlich, unter 8 Grad bekommt sie schnell weiche Stellen. Angeschnittene Zucchini hält abgedeckt zwei Tage.
Roh eingefroren wird sie beim Auftauen sehr weich und wässrig. Besser vorher zwei Minuten blanchieren und gut abtropfen lassen, dann eignet sie sich später gut für Suppen, Aufläufe und Saucen, weniger für Gebratenes.
Knoblauch, Thymian, Rosmarin, Oregano und Basilikum sind die Klassiker, dazu Zitrone, Chili und geriebener Hartkäse. Weil Zucchini selbst wenig Eigengeschmack hat, verträgt sie kräftige Würzung gut.