Honig süßt und bringt gleichzeitig Blumenaromen mit, die reiner Zucker nicht liefert. In Marinaden sorgt sein Zuckeranteil zusätzlich für schöne Karamellisierung beim Braten.
| Kalorien | 304 kcal |
| Eiweiß | 0.3 g |
| Kohlenhydrate | 82 g |
| Fett | 0 g |
| Ballaststoffe | 0 g |
Honig ist eine übersättigte Zuckerlösung mit sehr wenig Wasser, und genau das macht ihn praktisch unbegrenzt haltbar: Für Mikroorganismen ist er zu trocken. Kristallisation ist deshalb kein Verderb, sondern ein natürlicher Vorgang, der sich im Wasserbad bei maximal 40 Grad rückgängig machen lässt.
In der Küche ist Honig süßer als Zucker und bringt eigene Aromen mit, die bei starker Hitze verloren gehen. In Dressings, über Joghurt oder zum Abrunden von Saucen am Ende kommt er am besten zur Geltung.
Praktisch unbegrenzt, sofern er trocken und verschlossen gelagert wird. Das aufgedruckte Mindesthaltbarkeitsdatum von meist zwei Jahren ist rechtlich vorgeschrieben, sagt aber wenig über die tatsächliche Verwendbarkeit aus.
Über etwa 40 Grad werden Enzyme und hitzeempfindliche Aromastoffe zerstört. Der Honig bleibt essbar und süßt weiterhin, verliert aber genau die Eigenschaften, für die man ihn gegenüber Zucker bevorzugt.
Weil der enthaltene Traubenzucker aus der übersättigten Lösung auskristallisiert. Je höher der Traubenzuckeranteil, desto schneller passiert das, Rapshonig wird deshalb sehr schnell fest, Akazienhonig bleibt lange flüssig. Im Wasserbad bei maximal 40 Grad wird er wieder flüssig.
Honig kann Sporen von Clostridium botulinum enthalten, die im unreifen Darm von Säuglingen auskeimen können. Für Kinder unter zwölf Monaten ist Honig deshalb tabu, auch gekocht oder gebacken. Ab dem ersten Geburtstag ist er unbedenklich.
Ja, das ist aber selten nötig, da er ohnehin praktisch unbegrenzt hält. Einfrieren verhindert allerdings die Kristallisation und erhält flüssigen Honig lange in seiner Konsistenz.