Sojasauce liefert salzigen Umami-Geschmack und ist Grundlage vieler asiatischer Marinaden und Saucen. Helle Sojasauce ist milder und salziger, dunkle kräftiger und leicht süßlich.
| Kalorien | 55 kcal |
| Eiweiß | 8 g |
| Kohlenhydrate | 5 g |
| Fett | 0 g |
| Ballaststoffe | 0.8 g |
Sojasauce ist vor allem eine Salzquelle mit Umami. Sie ersetzt in vielen asiatischen Gerichten das Salz vollständig, weshalb man beim Abschmecken zurückhaltend nachsalzen sollte. Der Salzgehalt liegt je nach Sorte bei etwa 14 bis 18 Prozent.
Helle Sojasauce ist salziger und dünnflüssiger und wird zum Würzen verwendet, dunkle ist dickflüssiger, milder und leicht süßlich und dient vor allem der Farbe. Japanische Shoyu enthält Weizen und schmeckt runder, chinesische Sorten sind meist kräftiger.
Ungeöffnet praktisch unbegrenzt, mindestens zwei bis drei Jahre. Nach dem Öffnen bleibt sie durch den hohen Salzgehalt sicher, verliert aber an Aroma. Im Kühlschrank hält sich der Geschmack etwa ein Jahr, bei Raumtemperatur einige Monate.
Beim Wok-Gericht am Ende, weil sie sonst verbrennt und bitter wird. In Marinaden dagegen von Anfang an, dort hat sie Zeit einzuziehen. In Suppen und Schmorgerichten kommt sie üblicherweise mit der Flüssigkeit dazu.
Ja, sie verträgt Hitze gut, sollte aber nicht in die trockene, sehr heiße Pfanne. Die Zuckeranteile karamellisieren schnell und werden dann bitter. Über das Gargut geträufelt statt in die leere Pfanne gegeben ist der sichere Weg.
Nicht aus Sicherheitsgründen, sondern wegen des Aromas. Kühl gelagert oxidiert sie langsamer und behält ihre Komplexität deutlich länger. Bei Raumtemperatur wird sie mit der Zeit flach und dumpf.
Ein Esslöffel enthält bereits etwa 1 bis 1,5 Gramm Salz, also einen erheblichen Teil der empfohlenen Tagesmenge von rund 6 Gramm. Als Würzmittel in üblichen Mengen ist das unproblematisch, als Grundzutat in großen Mengen fällt es ins Gewicht.