Frischer Ingwer gibt Schärfe und eine zitrusartige Frische, typisch für asiatische Küche. Fein gerieben oder gehackt entfaltet er mehr Aroma als in dicken Scheiben.
| Kalorien | 80 kcal |
| Eiweiß | 1.8 g |
| Kohlenhydrate | 18 g |
| Fett | 0.8 g |
| Ballaststoffe | 2 g |
Ingwer schmeckt roh scharf und zitrusartig, gegart deutlich milder und wärmer. Verantwortlich ist Gingerol, das beim Erhitzen teilweise in mildere Verbindungen übergeht. Deshalb kommt Ingwer für Schärfe erst spät ins Gericht und für runde Wärme früh.
Die Schale muss nicht entfernt werden, wenn die Knolle bio und frisch ist. Bei älterem Ingwer mit dicker, faseriger Haut lohnt das Schaben mit einem Löffelrand, das entfernt weniger Fruchtfleisch als ein Sparschäler.
Bei Raumtemperatur etwa eine Woche, im Kühlschrank in Papier gewickelt drei bis vier Wochen. Wird die Knolle weich, schrumpelig oder schimmelig, gehört sie weg. Angeschnittene Stellen trocknen zuerst ein.
Ja, das funktioniert ausgezeichnet und ist die praktischste Lagerform. Die ganze Knolle ungeschält einfrieren und gefroren direkt auf der Reibe verarbeiten, so lässt sie sich sogar leichter reiben als frisch.
Ja, bei Bio-Ware und dünner, glatter Schale problemlos. Sie wird nur mitgewaschen. Bei konventioneller Ware oder dicker, verholzter Schale ist Schälen sinnvoller.
Ja, roh ist er am schärfsten und aromatischsten, etwa fein gerieben in Dressings, Shots oder Tee. Größere Mengen roh können bei empfindlichem Magen brennen, was aber keine gesundheitliche Gefahr darstellt.
Als Küchengewürz gibt es keine relevante Obergrenze. Für konzentrierte Anwendungen wie Shots werden häufig etwa 2 bis 4 Gramm frischer Ingwer pro Tag genannt. Wer blutverdünnende Medikamente nimmt, sollte größere regelmäßige Mengen ärztlich abklären.