Karotten (Möhren) sind roh knackig-süß und werden beim Garen noch süßer. Sie zählen zusammen mit Zwiebel und Sellerie zur klassischen Suppengrundlage.
| Kalorien | 39 kcal |
| Eiweiß | 0.9 g |
| Kohlenhydrate | 7 g |
| Fett | 0.2 g |
| Ballaststoffe | 2.8 g |
Karotten liefern Beta-Carotin, eine Vorstufe von Vitamin A, die fettlöslich ist. Der Körper kann sie deutlich besser aufnehmen, wenn etwas Fett dabei ist und die Zellwände durch Garen oder feines Raspeln aufgebrochen sind. Rohe ganze Karotten geben nur einen kleinen Teil davon frei.
Beim Garen entwickeln Karotten Süße, weil Stärke in Zucker umgewandelt wird. Im Ofen geröstet bei hoher Hitze wird dieser Effekt am deutlichsten, gekocht in Wasser bleibt er verhaltener.
In Scheiben etwa 8 bis 12 Minuten, in Stiften 10 bis 15 Minuten, ganze Karotten 20 bis 25 Minuten. Im Ofen bei 200 Grad brauchen sie etwa 25 bis 35 Minuten und werden dabei deutlich süßer.
Vor allem Beta-Carotin als Vorstufe von Vitamin A, dazu Vitamin K, etwas Vitamin C und B-Vitamine sowie Kalium und Ballaststoffe. 100 Gramm decken den Tagesbedarf an Vitamin A rechnerisch bereits mehrfach.
Im Gemüsefach ohne Grün etwa zwei bis drei Wochen, in feuchtes Tuch gewickelt noch länger. Das Grün sollte immer entfernt werden, weil es der Wurzel Wasser entzieht und sie schnell schrumpelig macht.
Wegen des Carotinoids Beta-Carotin. Ursprünglich waren Karotten überwiegend violett oder weiß, die orange Sorte setzte sich erst ab dem 17. Jahrhundert durch. Violette, gelbe und weiße Sorten gibt es bis heute.
Etwa 40 Kilokalorien pro 100 Gramm bei rund 7 Gramm Kohlenhydraten. Damit gehören sie zu den energiereicheren Gemüsesorten, liegen aber immer noch sehr niedrig.