Tomatenmark ist stark reduzierte, konzentrierte Tomate. Kurz mit angeröstet entfaltet es intensive Röstaromen und gibt Saucen Tiefe und Farbe.
| Kalorien | 90 kcal |
| Eiweiß | 4.5 g |
| Kohlenhydrate | 15 g |
| Fett | 0.5 g |
| Ballaststoffe | 3 g |
Tomatenmark ist konzentrierte Tomate, und sein volles Potenzial zeigt es erst, wenn es kurz angebraten wird. Ein bis zwei Minuten in heißem Fett karamellisieren die Zucker, der leicht metallische Dosengeschmack verschwindet und es entsteht eine dunkle, süßlich-herzhafte Basis.
Dieser Schritt heißt in der Profiküche Tomatenmark abrösten und ist einer der größten Unterschiede zwischen einer flachen und einer tiefen Sauce. Wichtig ist nur, danach zügig abzulöschen, weil es sehr schnell von geröstet zu verbrannt kippt.
Durch das Anrösten karamellisieren die Zuckeranteile und Röstaromen entstehen, gleichzeitig verschwindet die leicht säuerlich-metallische Note aus der Dose. Ein bis zwei Minuten bei mittlerer Hitze reichen, danach sofort mit Flüssigkeit ablöschen.
Im Kühlschrank etwa fünf bis sieben Tage. Deutlich länger hält es, wenn die Oberfläche mit einer dünnen Schicht Olivenöl bedeckt wird. Eingefroren in Eiswürfelform ist es mehrere Monate haltbar und portionsweise direkt verwendbar.
Früh. Es wird nach Zwiebeln und Gemüse angeröstet und dann abgelöscht, also vor der Zugabe von Wein, Brühe oder passierten Tomaten. Erst am Ende zugegeben bleibt es roh und schmeckt scharf-säuerlich.
Ja, es ist ein fertig verarbeitetes Produkt und unbedenklich. Roh schmeckt es allerdings deutlich säuerlicher und intensiver als angeröstet, weshalb es als Brotaufstrich eher ungewöhnlich ist.
In der Regel ja. Klassisches Tomatenmark besteht aus Tomaten und gegebenenfalls Salz. Bei gewürzten Varianten lohnt ein Blick auf die Zutatenliste, dort können Zusätze wie Käsearoma vorkommen.