Trockener Weißwein bringt Säure und Aroma in Saucen, Risotto und beim Ablöschen von Bratensätzen. Der Alkohol verkocht dabei größtenteils, das Aroma bleibt.
| Kalorien | 75 kcal |
| Eiweiß | 0 g |
| Kohlenhydrate | 2.5 g |
| Fett | 0 g |
| Ballaststoffe | 0 g |
Weißwein im Topf macht zwei Dinge: Die Säure hebt Aromen und bringt Frische in fette oder sahnige Saucen, und der Alkohol löst Aromastoffe, die weder in Wasser noch in Fett löslich sind. Deshalb schmeckt eine mit Wein abgelöschte Sauce anders als eine mit Brühe.
Die alte Regel, man solle nur Wein kochen, den man auch trinken würde, hat einen praktischen Kern: Fehler im Wein verschwinden beim Kochen nicht, sie konzentrieren sich. Ein trockener, unkomplizierter Wein ohne starkes Holzaroma ist fast immer die richtige Wahl.
Verschlossen und gekühlt etwa drei bis fünf Tage. Danach verliert er durch Oxidation Frucht und wird flach. Zum Kochen ist er meist noch eine gute Woche brauchbar, solange er nicht essigstichig riecht.
Wegen Säure und Alkohol. Die Säure balanciert Fett und Sahne aus, der Alkohol löst Aromastoffe und trägt sie ins Gericht. Zusätzlich hilft Wein beim Ablösen des Bratensatzes, in dem der meiste Geschmack steckt.
Nein, nicht vollständig. Nach kurzem Ablöschen bleibt ein erheblicher Teil zurück, selbst nach längerem Schmoren verbleiben je nach Zubereitung noch einige Prozent. Für Gerichte, die für Kinder oder Schwangere gedacht sind, ist Brühe mit einem Spritzer Zitrone die sichere Alternative.
Trockene, säurebetonte Weine ohne Holznote, etwa Riesling, Grauburgunder, Sauvignon Blanc oder Muscadet. Dieselbe Regel gilt für den Wein im Topf: Was zum Gericht passt, passt meist auch hinein.
Zum Trinken nicht sinnvoll, zum Kochen sehr wohl. Reste portionsweise im Eiswürfelbehälter einfrieren und direkt in die Sauce geben, so verfällt kein angebrochener Rest mehr.