Zitronensaft und -abrieb bringen Säure und Frische, die schwere Gerichte ausbalanciert. Der Abrieb der Schale liefert intensives Aroma ganz ohne zusätzliche Säure.
| Kalorien | 29 kcal |
| Eiweiß | 1.1 g |
| Kohlenhydrate | 9 g |
| Fett | 0.3 g |
| Ballaststoffe | 2.8 g |
Zitrone bringt zwei verschiedene Dinge ins Gericht: Der Saft liefert Säure, die Fett und Süße ausbalanciert, die abgeriebene Schale liefert ätherische Öle und damit reines Aroma ohne zusätzliche Säure. Wer nur Saft nimmt, verschenkt die Hälfte.
Säure kommt in den meisten Gerichten ganz zum Schluss dazu, weil sie beim Kochen an Frische verliert. Ein Spritzer Zitrone über das fertige Gericht ist oft das, was ein Essen als abgerundet erscheinen lässt, ohne dass man die Zitrone selbst herausschmeckt.
Die Säure schneidet durch das Fett der Panade und macht das Gericht leichter. Bei Fisch bindet sie zusätzlich einen Teil der flüchtigen Aromastoffe, die als typischer Fischgeruch wahrgenommen werden, und lässt ihn frischer wirken.
Bei Raumtemperatur etwa eine Woche, im Kühlschrank im Gemüsefach zwei bis vier Wochen. Angeschnittene Zitronen halten gekühlt und abgedeckt drei bis vier Tage. Saft lässt sich portionsweise sehr gut einfrieren.
Nur unbehandelte beziehungsweise Bio-Zitronen. Konventionelle Ware ist in der Regel mit Konservierungsmitteln und Wachs behandelt, die sich nicht vollständig abwaschen lassen. Vor dem Abreiben grundsätzlich heiß abwaschen und trocken reiben.
Zitronensaft liefert die Säure, die das Pektin zum Gelieren braucht, und stabilisiert gleichzeitig die Farbe. Besonders bei säurearmen Früchten wie Erdbeeren wird die Marmelade ohne Zitrone oft nicht richtig fest.
Eine mittlere Zitrone gibt etwa 40 bis 50 Milliliter Saft, das sind rund drei Esslöffel. Bei Zimmertemperatur und nach kurzem Rollen auf der Arbeitsplatte lässt sie sich deutlich besser auspressen.