Sahne macht Saucen und Suppen cremig und mildert Schärfe oder Säure. Ab etwa 30% Fettgehalt lässt sie sich auch steif schlagen.
| Kalorien | 290 kcal |
| Eiweiß | 2 g |
| Kohlenhydrate | 3.2 g |
| Fett | 30 g |
| Ballaststoffe | 0 g |
Der Fettgehalt entscheidet, was Sahne kann. Ab etwa 30 Prozent Fett lässt sie sich steif schlagen, darunter nicht. Zum Kochen ist der Fettgehalt zusätzlich die Versicherung gegen Ausflocken: Je fetter die Sahne, desto stabiler bleibt sie in säurehaltigen Saucen.
In warmen Saucen kommt Sahne meist gegen Ende dazu und wird nur noch einreduziert, nicht sprudelnd gekocht. Wer sie zu früh zugibt, verkocht das Aroma und riskiert, dass die Sauce beim späteren Abschmecken mit Zitrone oder Wein gerinnt.
Ungeöffnet gekühlt bis zum aufgedruckten Datum und meist einige Tage darüber hinaus, wenn sie unauffällig riecht und schmeckt. Geöffnet sollte Schlagsahne innerhalb von zwei bis drei Tagen verbraucht werden. H-Sahne hält ungeöffnet mehrere Monate.
Meist ist sie zu warm oder hat zu wenig Fett. Sahne, Schüssel und Rührbesen sollten gut gekühlt sein, und der Fettgehalt muss bei mindestens 30 Prozent liegen. Zu langes Schlagen kippt sie dagegen in Richtung Butter.
Flüssige Sahne flockt beim Auftauen aus und lässt sich danach nicht mehr aufschlagen, zum Kochen ist sie aber weiter brauchbar. Bereits steif geschlagene Sahne lässt sich portionsweise deutlich besser einfrieren.
Kurz aufgekocht bindet Sahne etwas stärker und die Sauce bekommt mehr Körper, weil Wasser verdampft. Sprudelnd kochen sollte sie trotzdem nicht, vor allem nicht zusammen mit Wein, Zitrone oder Tomate, sonst gerinnt das Eiweiß.
Der Standardbecher im Handel enthält 200 Milliliter, seltener 250. Aufgeschlagen ergibt ein 200-Milliliter-Becher etwa den doppelten Volumenanteil, also rund 400 Milliliter Schlagsahne.