Die Kartoffel ist eine der vielseitigsten Sättigungsbeilagen – gekocht, gebraten, püriert oder als Ofenkartoffel. Mehligkochende Sorten eignen sich für Püree, festkochende für Salate und Bratkartoffeln.
| Kalorien | 77 kcal |
| Eiweiß | 2 g |
| Kohlenhydrate | 17 g |
| Fett | 0.1 g |
| Ballaststoffe | 2 g |
Der wichtigste Unterschied bei Kartoffeln ist der Stärkegehalt. Festkochende Sorten behalten ihre Form und eignen sich für Salat, Bratkartoffeln und Gratin, vorwiegend festkochende sind der Allrounder, mehligkochende zerfallen und ergeben das beste Püree, Knödel und Suppen.
Gestartet wird fast immer in kaltem Wasser: So garen Kartoffeln gleichmäßig von außen nach innen. Wirft man sie in bereits kochendes Wasser, ist die Außenschicht zerfallen, bevor die Mitte gar ist.
Geviertelt etwa 15 bis 20 Minuten, ganze mittelgroße Kartoffeln 20 bis 25 Minuten, Pellkartoffeln je nach Größe 20 bis 30 Minuten. Die Garprobe mit einem spitzen Messer ist zuverlässiger als die Uhr.
Damit sie gleichmäßig garen. Im kalten Wasser erwärmen sich Rand und Mitte annähernd parallel. Bei Start in kochendem Wasser wird die Außenschicht matschig, während der Kern noch roh ist.
Besser nicht. Unter etwa 8 Grad wandelt sich Stärke in Zucker um, die Kartoffel schmeckt süßlich und bildet beim Braten oder Frittieren mehr Acrylamid. Ideal sind 4 bis 10 Grad im dunklen, luftigen Keller oder eine kühle Vorratskammer.
Dunkel, kühl und trocken gelagert mehrere Wochen bis Monate. Wichtig ist völlige Dunkelheit, denn Licht lässt sie ergrünen. Grüne Stellen und lange Keime enthalten Solanin, sie gehören großzügig weggeschnitten, stark ergrünte Kartoffeln in den Müll.
Als Sättigungsbeilage rechnet man mit etwa 200 bis 250 Gramm pro Erwachsenem, als Hauptbestandteil des Gerichts eher 300 bis 400 Gramm. Bei Kindern etwa die Hälfte.