Geröstetes Sesamöl ist stark aromatisch und wird meist erst am Ende des Kochens zugegeben, um sein nussiges Aroma nicht durch Hitze zu verlieren.
| Kalorien | 884 kcal |
| Eiweiß | 0 g |
| Kohlenhydrate | 0 g |
| Fett | 100 g |
| Ballaststoffe | 0 g |
Bei Sesamöl gibt es zwei völlig verschiedene Produkte. Helles, kaltgepresstes Sesamöl ist neutral und hitzestabil und eignet sich zum Braten. Dunkles, geröstetes Sesamöl ist ein Würzöl mit intensivem Aroma, das bei Hitze bitter wird.
Die Verwechslung ist der häufigste Fehler: Wer im Wok mit geröstetem Sesamöl brät, ruiniert Aroma und Öl. Geröstetes Sesamöl kommt teelöffelweise ganz am Ende über das fertige Gericht.
Helles, ungeröstetes Sesamöl ja, es verträgt etwa 200 Grad. Dunkles, geröstetes Sesamöl nicht, es verbrennt schnell und wird bitter. Letzteres ist ausschließlich ein Würzöl für den Schluss.
Ungeöffnet etwa ein bis zwei Jahre, geöffnet und kühl gelagert rund sechs Monate. Geröstetes Sesamöl hält durch seine Antioxidantien etwas länger als helles.
Geröstetes Sesamöl zum Abschmecken von asiatischen Gerichten, Dressings, Dips und Nudelsalaten, jeweils teelöffelweise. Helles Sesamöl als neutrales Bratöl, ähnlich wie Raps- oder Sonnenblumenöl.
Sehr wenig. Ein bis zwei Teelöffel reichen für ein Gericht für vier Personen. Es ist ein Aromagebender Akzent, kein Fett zum Garen.
An der Farbe und am Geruch: Geröstetes Sesamöl ist bernsteinfarben bis dunkelbraun und duftet stark nussig. Helles Sesamöl ist fast farblos und riecht kaum. Beide sollten kaltgepresst und ohne Zusätze sein.