Hähnchenbrust ist mager und proteinreich, trocknet aber bei zu langer oder zu heißer Zubereitung schnell aus – kurz und bei moderater Hitze gegart bleibt sie saftig.
| Kalorien | 110 kcal |
| Eiweiß | 23 g |
| Kohlenhydrate | 0 g |
| Fett | 1.5 g |
| Ballaststoffe | 0 g |
Hähnchenbrust ist mager und hat kaum Bindegewebe, deshalb wird sie bei zu langem Garen trocken und faserig statt zart. Die entscheidende Zahl ist die Kerntemperatur: Bei 72 bis 74 Grad ist sie sicher gegart und noch saftig, bei 85 Grad ist sie zäh.
Zwei einfache Hebel helfen zusätzlich: Die Brust vor dem Braten auf gleichmäßige Dicke klopfen, damit sie nicht am dünnen Ende übergart, und nach dem Braten einige Minuten ruhen lassen, damit sich der Fleischsaft verteilt.
Bei mittlerer bis hoher Hitze etwa 5 bis 7 Minuten pro Seite, abhängig von der Dicke. Sicher ist eine Kerntemperatur von 72 bis 74 Grad. Danach einige Minuten ruhen lassen.
Bei 180 Grad Umluft etwa 20 bis 25 Minuten, kurz scharf angebraten entsprechend weniger. Auch hier ist die Kerntemperatur von 72 bis 74 Grad der zuverlässigere Maßstab als die Uhr.
Weil sie übergart ist. Ohne Fett und Bindegewebe presst das Muskeleiweiß bei zu hoher Kerntemperatur das Wasser heraus. Ein Bratenthermometer ist hier die wirksamste Abhilfe.
Nein. Das Waschen verteilt Campylobacter-Keime als Spritzwasser in der ganzen Küche, ohne das Fleisch sicherer zu machen. Abgetupft mit Küchenpapier und ausreichend durchgegart ist der richtige Weg.
Ja, roh etwa neun bis zwölf Monate, gegart rund vier Monate. Aufgetaut wird sie am besten langsam im Kühlschrank, und aufgetautes rohes Geflügel sollte nicht wieder eingefroren werden.