Reis ist eine der wichtigsten Sättigungsbeilagen weltweit. Langkornreis bleibt körnig, Rundkornreis wird cremiger – wichtig etwa für Risotto.
| Kalorien | 350 kcal |
| Eiweiß | 7 g |
| Kohlenhydrate | 78 g |
| Fett | 0.6 g |
| Ballaststoffe | 1.3 g |
Die Wassermenge hängt an der Reissorte, nicht am Rezept. Für Langkornreis nach der Quellmethode gilt etwa das Verhältnis eins zu zwei, bei Basmati eher eins zu eineinhalb, Milchreis und Risotto folgen ganz eigenen Regeln. Wer den Reis stattdessen in reichlich Salzwasser kocht und abgießt, kann die Frage umgehen.
Waschen lohnt sich bei den meisten Sorten. Es entfernt losen Oberflächenstärke und verhindert, dass die Körner verkleben. Bei Risotto und Milchreis wird bewusst nicht gewaschen, weil genau diese Stärke die Cremigkeit erzeugt.
Weißer Langkornreis braucht etwa 10 bis 12 Minuten, Basmati 10 Minuten plus 5 Minuten Quellzeit, Vollkornreis 30 bis 40 Minuten. Nach dem Garen sollte er einige Minuten mit geschlossenem Deckel ruhen.
Bei der Quellmethode etwa die doppelte Menge Wasser zum Reis, bei Basmati das Eineinhalbfache. Wird der Reis in reichlich Wasser gekocht und abgegossen, spielt das Verhältnis keine Rolle.
Auf rohem Reis können Sporen von Bacillus cereus sitzen, die das Kochen überstehen. Bleibt gekochter Reis lange bei Raumtemperatur stehen, vermehren sie sich und bilden hitzestabile Gifte. Wichtig ist deshalb: nach dem Kochen zügig abkühlen, kalt stellen und beim Aufwärmen richtig heiß machen. Einmaliges Aufwärmen von korrekt gekühltem Reis ist unproblematisch.
Schnell abgekühlt und im Kühlschrank aufbewahrt etwa ein bis zwei Tage. Länger sollte er wegen Bacillus cereus nicht stehen. Eingefroren hält gekochter Reis mehrere Monate und lässt sich direkt aus dem Gefrierfach erhitzen.
Um lose Stärke von der Kornoberfläche zu entfernen, die den Reis sonst verkleben lässt. Bei Risotto und Milchreis wird bewusst darauf verzichtet, weil diese Stärke dort die gewünschte Cremigkeit liefert.