Brokkoli bleibt bissfest am besten, wenn er kurz und bei hoher Hitze gegart wird – zu langes Kochen macht ihn matschig und verstärkt den Kohlgeschmack.
| Kalorien | 34 kcal |
| Eiweiß | 2.8 g |
| Kohlenhydrate | 5 g |
| Fett | 0.4 g |
| Ballaststoffe | 2.6 g |
Brokkoli ist beim Garen ausgesprochen empfindlich. Vier bis sechs Minuten in sprudelndem Salzwasser reichen für Röschen, danach wird er schnell weich, grau und schwefelig. Wer ihn vorbereiten will, blanchiert und schreckt ihn eiskalt ab, das erhält Farbe und Biss.
Der Strunk wird oft weggeworfen, obwohl er nach dem Schälen der holzigen Außenschicht mild und leicht süßlich schmeckt. In Streifen geschnitten gart er in etwa derselben Zeit wie die Röschen.
Röschen brauchen in sprudelndem Salzwasser 4 bis 6 Minuten, gedünstet 5 bis 7 Minuten, im Ofen bei 200 Grad etwa 15 bis 20 Minuten. Er sollte noch deutlich Biss haben, wenn er aus dem Wasser kommt.
Beim Zerkleinern entsteht durch ein Enzym aus den enthaltenen Senfölglykosiden das Sulforaphan. Etwa 30 bis 40 Minuten Wartezeit vor dem Erhitzen lassen mehr davon entstehen, weil das Enzym durch Hitze zerstört wird.
Im Gemüsefach etwa drei bis fünf Tage. Gelbe Röschen zeigen an, dass er überlagert ist, essbar bleibt er dann noch, schmeckt aber deutlich kohliger. In feuchtes Tuch gewickelt hält er länger.
Ja, aber vorher zwei bis drei Minuten blanchieren und eiskalt abschrecken. Ungeblanchiert eingefrorener Brokkoli verliert Farbe, Struktur und Aroma deutlich schneller.
Vor allem Vitamin C, davon mehr als in Zitrusfrüchten, dazu Vitamin K, Folsäure und B-Vitamine. Ein Teil davon geht ins Kochwasser über, weshalb Dünsten oder kurzes Garen die bessere Wahl ist.