Kokosmilch macht Currys und Suppen cremig-mild und liefert die typisch süßliche Kokosnote der südostasiatischen Küche.
| Kalorien | 190 kcal |
| Eiweiß | 1.8 g |
| Kohlenhydrate | 3 g |
| Fett | 19 g |
| Ballaststoffe | 0 g |
Kokosmilch ist eine Emulsion aus Kokosfett und Wasser, und sie ist hitzeempfindlicher, als viele denken. Bei sprudelndem Kochen trennt sie sich, das Fett setzt sich ab und die Sauce wirkt flockig. Sanftes Köcheln ist deshalb die Regel.
In der Dose trennt sich Kokosmilch beim Stehen von selbst: oben die feste Kokoscreme, unten das dünne Wasser. Für Currys wird oft zuerst nur die feste Creme ausgebraten, bis sich das Öl abscheidet, und erst danach der Rest zugegeben. Das ist der Schritt, der thailändischen Currys ihre Tiefe gibt.
Umgefüllt in ein verschlossenes Gefäß im Kühlschrank etwa drei bis vier Tage. In der geöffneten Dose sollte sie nicht bleiben. Eingefroren in Portionen hält sie mehrere Monate, trennt sich danach aber und muss aufgerührt werden.
Bei starkem Kochen bricht die Emulsion, das Fett trennt sich und die Sauce wird flockig. Sanftes Köcheln bei mittlerer Hitze erhält die cremige Bindung. In manchen Currys ist das Ausbrechen des Öls allerdings ein bewusster Zwischenschritt.
Die feste Creme zu Beginn zum Anbraten der Currypaste, der flüssige Rest mit dem Gemüse. Soll die Kokosnote frisch bleiben, wird ein Teil erst in den letzten Minuten zugegeben.
Je nach Sorte etwa 15 bis 22 Prozent, Kokoscreme deutlich mehr, Light-Varianten rund 5 bis 9 Prozent. Der Fettgehalt bestimmt maßgeblich, wie cremig die Sauce wird und wie stabil sie beim Erhitzen bleibt.
Weil sie in der geöffneten Dose schneller Fremdgeschmack annimmt und die Innenbeschichtung angegriffen sein kann. Ein Schraubglas ist die einfachere und geschmacklich sicherere Lösung.