Joghurt bringt milde Säure und Cremigkeit in Dips, Marinaden und Saucen. Griechischer Joghurt ist dickflüssiger und proteinreicher als normaler Joghurt.
| Kalorien | 62 kcal |
| Eiweiß | 3.5 g |
| Kohlenhydrate | 4.5 g |
| Fett | 3.5 g |
| Ballaststoffe | 0 g |
Joghurt gerinnt beim Erhitzen, weil das Milcheiweiß bei Hitze und in Verbindung mit Säure ausflockt. Wer ihn in warme Saucen oder Currys geben will, nimmt den Topf vorher von der Hitze, rührt ihn temperiert unter oder stabilisiert ihn mit etwas Stärke.
Der Fettgehalt entscheidet über die Stabilität: Vollmilchjoghurt mit 3,5 Prozent oder griechischer Joghurt mit 10 Prozent halten Hitze deutlich besser aus als fettarme Varianten.
Ungeöffnet gekühlt bis zum aufgedruckten Datum und häufig ein bis zwei Wochen darüber hinaus, solange er nicht schimmelt und normal riecht. Geöffnet sollte er innerhalb von etwa drei bis fünf Tagen verbraucht werden.
In der Regel ja. Durch die Milchsäurebakterien ist Joghurt gut vor Verderb geschützt. Entscheidend sind Aussehen, Geruch und Geschmack, nicht das Datum. Schimmel oder ein hefiger Geruch bedeuten das Aus.
Nur vorsichtig. Über etwa 60 Grad gerinnt das Eiweiß und der Joghurt flockt aus. Am besten den Topf von der Platte nehmen, den Joghurt mit etwas heißer Flüssigkeit temperieren und dann unterrühren.
Ja, allerdings trennt sich beim Auftauen häufig Molke ab und die Konsistenz wird körnig. Zum Backen, für Smoothies oder als Frozen Yogurt funktioniert das gut, als Löffeljoghurt weniger.
Naturjoghurt liefert etwa 3,5 Gramm pro 100 Gramm, griechischer Joghurt rund 6 bis 9 Gramm und Skyr etwa 11 Gramm. Der Unterschied kommt vom Abtropfen, das Molke entfernt und das Eiweiß konzentriert.