Olivenöl ist die Basis der mediterranen Küche – kaltgepresst (nativ extra) für Dressings und zum Beträufeln, raffiniertes Olivenöl zum Braten bei höheren Temperaturen.
| Kalorien | 884 kcal |
| Eiweiß | 0 g |
| Kohlenhydrate | 0 g |
| Fett | 100 g |
| Ballaststoffe | 0 g |
Natives Olivenöl extra ist kaltgepresst und trägt die Aromen der Olive, die bei Hitze nach und nach verloren gehen. Das heißt aber nicht, dass es nicht in die Pfanne darf: Sein Rauchpunkt liegt je nach Qualität bei etwa 180 bis 190 Grad und damit über der Temperatur, die beim normalen Braten in der Pfanne erreicht wird.
Für sehr scharfes Anbraten, Frittieren oder Wok-Hitze ist raffiniertes Olivenöl oder ein neutrales Öl mit höherem Rauchpunkt die bessere Wahl. Das teure native Öl kommt sinnvollerweise dort zum Einsatz, wo man es auch schmeckt: über Salat, Gemüse, Suppe oder Brot.
Ungeöffnet und dunkel gelagert etwa 18 bis 24 Monate. Nach dem Öffnen sollte es innerhalb von zwei bis drei Monaten verbraucht werden, weil Sauerstoff das Öl nach und nach ranzig werden lässt. Ranziges Öl riecht muffig nach altem Wachs.
Natives Olivenöl extra verträgt etwa 180 bis 190 Grad, raffiniertes Olivenöl rund 220 Grad. Zum Braten in der Pfanne reicht das problemlos aus. Sobald das Öl sichtbar raucht, ist die Grenze überschritten und es gehört weggeschüttet.
Dunkel, kühl und verschlossen, aber nicht im Kühlschrank. Licht ist der größte Feind, deshalb die dunklen Flaschen. Ein Platz direkt neben dem Herd ist der häufigste Lagerfehler.
Ein gutes natives Olivenöl extra riecht deutlich nach frischem Gras, Kräutern oder Artischocke und kratzt hinten im Hals leicht. Dieses Kratzen kommt von Polyphenolen und ist ein Qualitätsmerkmal, kein Fehler. Erntejahr und Herkunftsregion auf dem Etikett sind gute Zeichen.
In der mediterranen Ernährung sind zwei bis drei Esslöffel täglich üblich. Olivenöl liefert dabei rund 90 Kalorien pro Esslöffel, es ersetzt also sinnvollerweise andere Fette statt zusätzlich dazuzukommen.