Butter bringt Fett, Röstaromen und Cremigkeit in herzhafte wie süße Gerichte. Sie verbrennt bei starker Hitze schneller als Öl – für scharfes Anbraten eignet sich geklärte Butter besser.
| Kalorien | 740 kcal |
| Eiweiß | 0.7 g |
| Kohlenhydrate | 0.6 g |
| Fett | 82 g |
| Ballaststoffe | 0 g |
Butter besteht zu etwa 82 Prozent aus Fett, der Rest ist Wasser und Milcheiweiß. Genau dieses Eiweiß bräunt beim Erhitzen und liefert die Nussnote der braunen Butter, es ist aber auch der Grund, warum Butter bei starker Hitze schneller verbrennt als Öl.
Für scharfes Anbraten eignet sich deshalb Butterschmalz oder geklärte Butter, bei der Wasser und Eiweiß entfernt sind. Für Saucen, Gebäck und alles, was Geschmack statt Hitze braucht, ist normale Butter die bessere Wahl.
Gekühlt und original verpackt hält Butter etwa vier Wochen und meist auch noch einige Tage über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus. Angebrochene Butter nimmt schnell Fremdgerüche an und sollte abgedeckt gelagert werden. Ranzig gewordene Butter erkennt man deutlich am Geruch.
Ja, sehr gut. Eingefroren hält Butter etwa sechs bis neun Monate ohne nennenswerten Qualitätsverlust. Am besten portionsweise und gut verpackt, weil sie sonst den Geschmack des Gefrierfachs annimmt.
Butter enthält mehr gesättigte Fettsäuren, Margarine je nach Sorte mehr ungesättigte. Ernährungsphysiologisch spricht das eher für hochwertige Margarine, geschmacklich und beim Backen meist für Butter. Für die Alltagsmenge ist die Entscheidung weniger relevant als die Gesamtmenge an Fett.
Ein handelsübliches Päckchen hat 250 Gramm. Ein Esslöffel entspricht etwa 15 bis 20 Gramm, ein Teelöffel etwa 5 Gramm. Ein Butterflöckchen im Rezept meint meist 5 bis 10 Gramm.
Fett transportiert Aromastoffe und legt sich als feiner Film um die Stangen, was den Spargel milder und runder schmecken lässt. Eine Prise Zucker im Wasser wirkt in dieselbe Richtung, sie nimmt der leichten Bitterkeit die Spitze.