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Fleisch

Geschmorte Rinderrippen mit Salsa Verde und Kartoffelpüree

Saftige Rinderrippen, stundenlang in Rotwein und Hühnerbrühe geschmort, bis das Fleisch vom Knochen fällt. Dazu eine leuchtend grüne Salsa Verde aus Basilikum, Petersilie und Minze.

von Leo · Meatlover
Geschmorte Rinderrippen mit Salsa VerdeBild KI-generiert
Auf einen Blick
scheduleKochdauer250 Min.
timerAktive Zeit45 Min.
cleaning_servicesKüchenchaosNormaler Abwasch
boltAufwandHoher Aufwand
blenderAusstattungStandardküche
categoryKategorieFleisch →

Nährwerte

Pro Portion

1040kcal
Kalorien
62g
Eiweiß
42g
Kohlenhydrate
68g
Fett
5g
Ballaststoffe

Rezept

1
Rippen vorbereiten & Ofen vorheizen

Den Ofen auf 160 °C (Ober-/Unterhitze, 320 °F) vorheizen. Die Rinderrippen zwischen den Knochen einschneiden und die Rückenmembran einritzen, damit Gewürze besser eindringen können. Rippen rundum großzügig mit Salz und dem Dry Rub einreiben. Kurz ruhen lassen.

2
Rippen scharf anbraten

Das Erdnussöl in einem großen Schmortopf (Dutch Oven) bei hoher Hitze erhitzen. Die Rippen portionsweise auf allen Seiten scharf anbraten, bis eine kräftig braune Kruste entsteht – ca. 3–4 Minuten pro Seite. Anschließend herausnehmen und beiseitestellen. · 15 Min.

Nicht zu viele Rippen gleichzeitig anbraten, sonst dampfen sie statt zu braten. Geduld beim Anbraten zahlt sich durch ein intensiveres Aroma aus.
3
Gemüse und Schmorbasis aufbauen

Im selben Topf (Bratfett bleibt drin) die Schalotten und Karotten bei mittlerer Hitze 4–5 Minuten anrösten, bis sie leicht Farbe nehmen. Dann Knoblauch, Rosmarin und Thymian zugeben und 1 Minute mitbraten. Mit dem Rotwein ablöschen und 4 Minuten einkochen lassen. Dann die Dosentomaten einrühren und alles gut vermengen. · 12 Min.

4
Schmoren im Ofen

Die Rinderrippen zurück in den Topf legen. Mit Hühnerbrühe auffüllen, bis die Rippen etwa zu drei Vierteln bedeckt sind. Ein Stück Backpapier (Cartouche) direkt auf das Fleisch legen, dann den Deckel aufsetzen. Den Topf in den vorgeheizten Ofen stellen und 3 Stunden schmoren lassen. · 180 Min.

Die Cartouche (ein zugeschnittenes Backpapierkreis) hält die Feuchtigkeit direkt am Fleisch und verhindert, dass die Oberfläche austrocknet.
5
Ruhen lassen & Servieren vorbereiten

Die Rippen aus dem Ofen nehmen und im Schmorfond 20–30 Minuten ruhen lassen. Danach vorsichtig herausnehmen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Wenn serviert werden soll, die Rippen im auf 190 °C (375 °F) vorgeheizten Ofen 8–10 Minuten aufheizen und karamellisieren lassen. · 30 Min.

6
Salsa Verde zubereiten

Basilikum-, Petersilien- und Minzblätter zusammen mit Knoblauch, Dijon-Senf, Zitronensaft und einer Prise Salz in ein hohes Gefäß oder einen Standmixer geben. Olivenöl zugießen und alles mit einem Stabmixer oder im Standmixer glatt pürieren. Abschmecken und Salz nach Bedarf anpassen. Im Kühlschrank aufbewahren bis zum Servieren.

7
Anrichten und servieren

Die heißen Rippen auf einer großen Platte oder auf Tellern anrichten. Großzügig mit frischer Petersilie und eingelegten roten Zwiebeln garnieren. Die Salsa Verde separat in einer Schale dazu reichen oder direkt über das Fleisch träufeln.

8
Kartoffeln kochen

Kartoffeln in Salzwasser 20 Minuten weich kochen, abgießen und ausdampfen lassen. · 20 Min.

9
Püree zubereiten

Kartoffeln durch eine Presse drücken oder stampfen. Warme Milch und Butter einarbeiten. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Gut zu wissen

Geschmorte Rinderrippen gehören zur großen Tradition der europäischen Schmorküche – ein Gericht, das Geduld belohnt. Die Rippen werden zunächst kräftig angebraten, um eine tiefe Röstaromen-Kruste zu entwickeln, bevor sie gemeinsam mit Gemüse, Kräutern und Tomaten für volle drei Stunden im Ofen schmoren. Das Ergebnis ist butterzartes Fleisch, das sich fast ohne Widerstand vom Knochen löst. Die Salsa Verde – inspiriert von der italienischen Salsa verde und ihrer französischen Verwandten – liefert den perfekten Kontrast: ihre Frische und leichte Schärfe durchschneiden die Reichhaltigkeit des Schmorfleisches meisterhaft. Als besonderer Finishing-Touch sorgen eingelegte rote Zwiebeln für eine angenehme Säure und ein optisches Highlight. Dieses Rezept eignet sich hervorragend für ein Sonntagsessen oder ein beeindruckendes Dinner mit Gästen, da das meiste der Arbeitszeit passiv im Ofen stattfindet.

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