Madras Curry mit Ananas
Dieses cremige Madras Curry vereint zarte Hähnchenwürfel mit saftiger Ananas in einer goldgelben Gewürzsauce. Die Zubereitung dauert keine 20 Minuten – perfekt für stressige Wochentage. Serviert mit fluffigem Basmati-Reis wird es zum vollständigen Genuss.
von Leo · MeatloverNährwerte
Pro Portion
Rezept
Basmati-Reis in einem Sieb unter kaltem Wasser spülen, bis das Wasser klar läuft. In einem Topf mit der doppelten Menge gesalzenem Wasser (600 ml) zum Kochen bringen, Hitze reduzieren, Deckel auflegen und 12–15 Minuten auf kleinster Stufe garen. Dann vom Herd nehmen und 5 Minuten nachquellen lassen. · 15 Min.
Öl in einer großen Pfanne oder einem Wok bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Zwiebelwürfel darin 3–4 Minuten goldgelb anschwitzen. Knoblauch und Ingwer hinzufügen und weitere 1–2 Minuten unter Rühren anbraten, bis es duftet. Currypulver und Kurkuma einstreuen und 30–60 Sekunden in der Pfanne rösten, bis die Gewürze ihr Aroma entfalten. · 5 Min.
Hähnchenwürfel in die Pfanne geben und bei starker Hitze 3–4 Minuten rundherum anbraten, bis sie leicht gebräunt sind. Passierte Tomaten und Kokoscreme einrühren, alles gut vermengen. Hitze auf mittlere Stufe reduzieren und die Sauce 8–10 Minuten köcheln lassen, bis das Hähnchen vollständig durchgegart ist und die Sauce leicht eingedickt ist. · 12 Min.
Ananasstücke in die Pfanne geben und 2–3 Minuten mitköcheln lassen, damit sie warm werden und ihre Süße an die Sauce abgeben. Mit Salz abschmecken. Wer es milder möchte, rührt jetzt die Hälfte des Joghurts direkt in die Sauce. Das Curry zusammen mit dem Reis in tiefen Schüsseln anrichten und mit einem Klecks Joghurt garnieren. · 3 Min.
Gut zu wissen
Madras Curry stammt ursprünglich aus der südindischen Region rund um Chennai (früher Madras) und ist bekannt für seine kräftige, leicht scharfe Würzung mit Kurkuma und Kreuzkümmel. In dieser schnellen Alltagsversion wird das Curry mit Hähnchenbrustfilet und frischer oder konservierter Ananas kombiniert – die fruchtige Süße der Ananas balanciert die Schärfe der Gewürzmischung wunderbar aus. Ein Klecks Joghurt oder Kokosmilch am Ende macht die Sauce besonders cremig und mildert gleichzeitig die Schärfe. Das Gericht lässt sich problemlos vegetarisch zubereiten, indem das Hähnchen durch Kichererbsen oder festen Tofu ersetzt wird. Ideal für Meal-Prep: Das Curry schmeckt am nächsten Tag sogar noch aromatischer, da die Gewürze weiter einziehen. Wer es etwas schärfer mag, gibt einfach etwas mehr Madras-Currypulver oder eine frische Chilischote hinzu. Basmati-Reis ist die klassische Beilage, passt aber auch hervorragend zu Naan-Brot.









