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Fleisch

Linsen und Spätzle

Braune Linsen, mit dunkler Einbrenne sämig gebunden und säuerlich abgeschmeckt, mit hausgemachten Spätzle und Saitenwürstchen

Herausgegeben von Umamia · KI-gestützt erstellt, Nährwerte und Kosten gerechnet · Wie wir Rezepte machen
Linsen und SpätzleBild KI-generiert
Auf einen Blick
scheduleKochdauer75 Min.
timerAktive Zeit70 Min.
cleaning_servicesKüchenchaosWenig Abwasch
boltAufwandMittlerer Aufwand
blenderAusstattungBasisausstattung
shopping_cartZutatenkostenca. 1,80 € pro Portion
categoryKategorieFleisch →

Nährwerte

Pro Portion

1031kcal
Kalorien
45g
Eiweiß
100g
Kohlenhydrate
47g
Fett
11g
Ballaststoffe

Aus den Zutatenmengen berechnet.

Rezept

1
Linsen mit Gewürzen köcheln

Die Linsen in einem Sieb kalt abspülen. Mit der Brühe, den Karottenwürfeln, den Lorbeerblättern und den leicht angedrückten Wacholderbeeren in einem Topf aufkochen. Die Hitze reduzieren und die Linsen halb zugedeckt etwa 30 Minuten köcheln lassen, bis sie weich sind, aber noch Biss haben. Nicht abgießen – die Kochflüssigkeit wird gleich zur Sauce. · 30 Min.

Noch nicht salzen und keinen Essig zugeben, sonst werden die Linsen nicht richtig weich. Lorbeer und Wacholder geben eine feine, waldige Würze.
2
Spätzleteig schlagen

Das Mehl mit Eiern, Wasser und einer Prise Salz in eine Schüssel geben und mit einem Kochlöffel oder den Knethaken kräftig schlagen, bis der Teig glatt und zähflüssig ist und Blasen wirft. Etwa 10 Minuten ruhen lassen. · 10 Min.

Der Teig ist richtig, wenn er langsam und in dicken Bändern vom Löffel reißt.
3
Dunkle Einbrenne rösten

Die Butter in einem kleinen Topf oder einer Pfanne bei mittlerer Hitze aufschäumen lassen. Das Mehl einstreuen und unter ständigem Rühren 5–7 Minuten rösten, bis die Mehlschwitze haselnuss- bis rehbraun ist und nussig duftet. In den letzten 2 Minuten die Zwiebelwürfel zugeben und mitrösten. Vom Herd nehmen. · 7 Min.

Für Linsen passt eine dunkle Einbrenne am besten – sie bringt Röstaroma und bindet zugleich. Nicht aus den Augen lassen: Wird das Mehl schwarz, schmeckt alles bitter, dann lieber neu ansetzen. Dieselbe Einbrenne eignet sich auch für dunkle Saucen und Eintöpfe.
4
Linsen mit der Einbrenne binden

Lorbeerblätter und Wacholderbeeren aus den Linsen fischen. Eine Schöpfkelle heiße Kochflüssigkeit nach und nach in die Einbrenne rühren, bis sie glatt ist – Vorsicht, das zischt und spritzt kurz. Die Mischung dann unter ständigem Rühren in den Linsentopf geben und alles bei kleiner Hitze etwa 10 Minuten sämig einköcheln lassen. Wird es zu dick, einen Schluck Brühe oder Wasser nachgießen. · 10 Min.

Die Einbrenne immer erst mit wenig Flüssigkeit glatt rühren und dann zu den Linsen geben – so entstehen keine Mehlklümpchen. Erst durch das Köcheln verliert sich der mehlige Geschmack.
5
Säuerlich-würzig abschmecken

Den Essig esslöffelweise einrühren, dazu Senf, Majoran und eine Prise frisch geriebene Muskatnuss. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Linsen sollen deutlich säuerlich und kräftig schmecken – lieber noch einen Schuss Essig nachlegen als zu wenig.

Essig erst am Ende zugeben: Säure im Kochwasser hält die Linsen hart. Der Senf rundet die Säure ab, Majoran bringt den typisch herzhaften Eintopf-Geschmack.
6
Spätzle schaben

Reichlich Salzwasser in einem großen Topf aufkochen. Den Teig portionsweise mit Spätzlehobel, -presse oder vom Brett direkt ins siedende Wasser schaben. Sobald die Spätzle oben schwimmen, mit einem Schaumlöffel herausheben und in einer warmen Schüssel mit der Butter schwenken.

7
Saitenwürstchen braten

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Saitenwürstchen bei mittlerer Hitze rundum 6–8 Minuten goldbraun braten.

Klassisch werden Saitenwürstle nur im heißen, nicht mehr kochenden Wasser etwa 10 Minuten erwärmt – so platzen sie nicht.
8
Anrichten

Die Spätzle auf tiefe Teller verteilen, die sämigen Linsen darübergeben und je zwei Saitenwürstchen dazulegen. Wer mag, stellt Essig zum Nachsäuern auf den Tisch.

Reste halten sich abgedeckt im Kühlschrank 2–3 Tage und schmecken am nächsten Tag sogar noch kräftiger. Die Linsen lassen sich auch 2–3 Monate einfrieren; nach dem Auftauen mit etwas Brühe wieder cremig rühren.

Gut zu wissen

Ein schwäbischer Klassiker: Braune Linsen köcheln mit Lorbeer und Wacholder in Brühe und werden anschließend mit einer dunklen Einbrenne gebunden – der in Butter geröstete Mehlansatz macht sie sämig und gibt ihnen ein nussiges Röstaroma. Abgeschmeckt wird kräftig mit Essig, dazu etwas Senf, Majoran und Muskat. Darunter kommen frisch geschabte Spätzle, obendrauf Saitenwürstchen. Am nächsten Tag schmeckt das Gericht sogar noch besser, und die Linsen lassen sich gut einfrieren. Für eine vegetarische Variante ersetzt Räuchertofu die Würstchen; vegan wird es zusätzlich mit Öl statt Butter und Spätzle ohne Ei.

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