Pasta Puttanesca
Pasta Puttanesca ist ein klassisches süditalienisches Gericht, das mit seiner kräftigen Kombination aus Tomaten, Oliven, Kapern und Sardellen überzeugt. In nur 30 Minuten auf dem Tisch – intensiv im Geschmack, einfach in der Zubereitung.
von Johann · Fisch-SpezialistNährwerte
Pro Portion
Rezept
Einen großen Topf mit reichlich Wasser zum Kochen bringen. Großzügig salzen (das Wasser sollte so salzig wie das Meer schmecken) und die Spaghetti nach Packungsangabe al dente kochen. Etwa 1 Tasse Nudelwasser vor dem Abgießen zurückbehalten. · 10 Min.
Das Olivenöl in einer großen, tiefen Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Sardellenfilets hineingeben und unter Rühren 1–2 Minuten anbraten, bis sie sich vollständig aufgelöst haben. Dann Knoblauch und Chiliflocken hinzufügen und weitere 1–2 Minuten goldgelb anschwitzen, ohne den Knoblauch zu verbrennen.
Die gehackten Dosentomaten in die Pfanne geben und alles gut verrühren. Oliven und Kapern hinzufügen. Die Sauce bei mittlerer bis starker Hitze 10–12 Minuten offen köcheln lassen, bis sie etwas eingedickt ist und die Aromen sich verbunden haben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken – vorsichtig salzen, da Sardellen, Kapern und Oliven bereits salzig sind. · 12 Min.
Die abgetropften Spaghetti direkt in die Sauce geben und alles bei mittlerer Hitze 1–2 Minuten schwenken, damit sich Pasta und Sauce verbinden. Bei Bedarf etwas Nudelwasser hinzufügen, um die gewünschte Konsistenz zu erreichen. Auf vorgewärmten Tellern anrichten und großzügig mit frischer Petersilie bestreuen. Nach Belieben frisch geriebenen Parmesan dazu reichen.
Gut zu wissen
Pasta Puttanesca stammt aus Neapel und ist eines der charaktervollsten Gerichte der italienischen Küche. Der Name bedeutet wörtlich „Nudelgericht nach Art der Straßenmädchen" – die Legende besagt, dass es schnell und aus Vorratsschrank-Zutaten gekocht werden musste. Die Sauce lebt von der perfekten Balance zwischen der Säure der Tomaten, der salzigen Tiefe der Sardellen und Kapern sowie dem herben Biss der schwarzen Oliven. Knoblauch und Chili geben dem Gericht seine unverwechselbare Schärfe und Wärme. Die Sardellen lösen sich beim Anbraten vollständig auf und hinterlassen einen unwiderstehlichen Umami-Grundton, ohne dass das Gericht „fischig" schmeckt. Durch das kurze Einkochen der Sauce konzentrieren sich die Aromen zu einem tiefen, komplexen Geschmacksbild. Ein Rezept, das beweist: Großartige Küche braucht keine teuren Zutaten – nur Qualität und Leidenschaft.









