Lachs mit Süßkartoffelpüree
Zart gebratener Lachs mit knuspriger Haut auf samtigem Süßkartoffelpüree – simpel, gesund und beeindruckend lecker.
von Johann · Fisch-SpezialistNährwerte
Pro Portion
Rezept
Die geschälten und gewürfelten Süßkartoffeln in einen Topf geben und mit kaltem Salzwasser bedecken. Zum Kochen bringen und 15–20 Minuten garen, bis die Würfel beim Einstechen mit einer Gabel keinerlei Widerstand mehr bieten. Komplett abgießen und kurz im Topf ausdampfen lassen. · 20 Min.
Während die Kartoffeln kochen, die Lachsfilets aus dem Kühlschrank nehmen und auf Zimmertemperatur bringen. Mit Küchenpapier trocken tupfen – das ist wichtig für eine knusprige Haut. Beidseitig mit Salz und Pfeffer würzen.
Die warme Milch in einem kleinen Topf oder der Mikrowelle erhitzen (nicht kochen). Die abgetropften Süßkartoffeln in den großen Topf zurückgeben. Butter und warme Milch dazugeben. Mit einem Kartoffelstampfer oder einem Handrührgerät auf niedriger Stufe zu einem glatten Püree verarbeiten. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise frisch geriebener Muskatnuss abschmecken. Warm stellen.
Eine beschichtete oder edelstahl Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen, bis sie richtig heiß ist. Olivenöl hineingeben. Die Lachsfilets mit der Hautseite nach unten einlegen. Mit einem Pfannenwender leicht andrücken, damit die Haut gleichmäßig Kontakt mit der Pfanne hat. 3–4 Minuten braten, ohne zu bewegen, bis die Haut goldbraun und knusprig ist. Wenden und auf der Fleischseite weitere 2–3 Minuten braten. Der Lachs ist fertig, wenn er in der Mitte noch leicht glasig ist. · 7 Min.
Das Süßkartoffelpüree mittig auf vorgewärmte Teller verteilen und leicht mit einem Löffel ausstreichen. Den Lachs mit der Hautseite nach oben daraufsetzen. Einen kräftigen Spritzer frischen Zitronensaft darüber geben. Mit frischem Dill und ggf. einer Zitronenscheibe garnieren. Sofort servieren.
Gut zu wissen
Dieses Gericht beweist, dass einfache Zubereitung und große Aromen sich nicht ausschließen. Der Schlüssel liegt in zwei Techniken: erstens die Lachshaut richtig knusprig zu braten, und zweitens das Süßkartoffelpüree mit Butter und warmem Rahm besonders samtig zu machen. Lachs ist dabei sehr verzeihend – er muss nicht perfekt sein, um gut zu schmecken. Das cremige Süßkartoffelpüree mit seiner natürlichen Süße bildet einen wunderbaren Gegenpol zur herzhaften, gebratenen Lachshaut. Ein Spritzer frischer Zitrone am Ende bringt alles zusammen.









