Forelle Müllerin mit Petersilienkartoffeln
Die Forelle Müllerin ist ein zeitloser Klassiker der deutschen Küche – knusprig goldbraun in Butter gebraten, mit einem Spritzer Zitrone verfeinert. Dazu servieren wir zarte Petersilienkartoffeln, die das Gericht perfekt abrunden.
von Johann · Fisch-SpezialistNährwerte
Pro Portion
Rezept
Die geschälten und geschnittenen Kartoffeln in einem großen Topf mit reichlich gesalzenem Wasser zum Kochen bringen. Bei mittlerer Hitze 18–20 Minuten garen, bis sie beim Einstechen mit einem Messer weich sind. Abgießen und kurz ausdampfen lassen. · 20 Min.
Während die Kartoffeln kochen, die Forellen innen und außen großzügig mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Jede Forelle dann von beiden Seiten im Mehl wenden und überschüssiges Mehl vorsichtig abklopfen, sodass eine gleichmäßig dünne Schicht haften bleibt.
In einer großen beschichteten oder gusseisernen Pfanne (oder zwei Pfannen für alle vier Forellen gleichzeitig) die erste Portion Butterschmalz (ca. 40 g) bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen, bis es schäumt. Je zwei Forellen hineinlegen und von jeder Seite 4–5 Minuten braten, bis die Haut goldbraun und knusprig ist. Herausnehmen und warm halten. Den Vorgang mit der zweiten Portion Butterschmalz und den restlichen zwei Forellen wiederholen. · 10 Min.
Die abgegossenen, noch heißen Kartoffeln zurück in den warmen Topf geben. Die Butterwürfel hinzufügen und die Kartoffeln bei niedriger Hitze vorsichtig schwenken, bis die Butter geschmolzen ist und alle Kartoffeln glänzen. Die Hälfte der gehackten Petersilie unterheben und mit Salz abschmecken.
Je eine gebratene Forelle auf einen vorgewärmten Teller legen. Mit frisch gepresstem Zitronensaft beträufeln und die restliche gehackte Petersilie darüberstreuen. Die Petersilienkartoffeln daneben anrichten und mit einer Zitronenscheibe garnieren. Sofort servieren.
Gut zu wissen
Die 'Forelle Müllerin' – auf Französisch 'Truite à la meunière' – ist eines der bekanntesten Fischgerichte der klassischen europäischen Küche und hat in Deutschland eine lange Tradition. Der Name 'Müllerin' leitet sich vom Mehl ab, in dem der Fisch gewendet wird, bevor er in schäumender Butter gebraten wird. Das Mehl sorgt für eine zarte, goldene Kruste und schützt das empfindliche Forellenfleisch vor dem Austrocknen. Entscheidend für den Erfolg ist frische, nicht zu lange gekühlte Ware – idealerweise frisch vom Fischmarkt oder Angelsee. Die nussige Braune Butter, die sich beim Braten bildet, ist das eigentliche Herzstück dieses Gerichts und verleiht der Forelle ihr unverwechselbares Aroma. Kombiniert mit klassischen Petersilienkartoffeln, etwas Zitronensaft und frischer Petersilie entsteht ein elegantes, aber unkompliziertes Gericht, das Gäste stets begeistert.









