Das klassische Weihnachtsmenü in Deutschland ist ein Braten mit Rotkohl und Klößen – Gans oder Ente, seltener Rind oder Wild. Was den Tag stressig macht, ist nicht der Braten, sondern dass alles gleichzeitig fertig sein soll. Die Lösung ist, den Braten als einziges Gericht des Tages zu behandeln und alles andere vorher zu erledigen.
Rotkohl schmeckt am zweiten Tag besser, also wird er am Vortag gekocht. Klöße lassen sich vorbereiten und in Wasser ziehen, Saucen werden aus Bratensatz und Fond angesetzt, sobald der Braten ruht. Eine Gans braucht bei niedriger Temperatur mehrere Stunden und danach eine Ruhezeit; wer sie am Vortag vorgart und am Fest nur noch knusprig bräunt, hat den ganzen Ofen frei.
Ohne Fleisch geht ein Weihnachtsmenü ebenso: ein Wellington mit Pilzen oder Rote Bete, gefüllter Kürbis, Maronen-Risotto oder ein Pilzragout mit Klößen, dazu dieselben Beilagen. Mit Fisch ist Lachs im Ganzen aus dem Ofen die einfachste Variante, weil er in zwanzig Minuten gart und vorher nichts braucht.
Für zwei Personen ist eine ganze Gans zu viel; eine Entenbrust oder ein kleiner Braten mit denselben Beilagen ist das bessere Format. Für zwölf lohnt ein zweiter Braten oder ein Schmorgericht, das im Topf wartet, statt einer riesigen Gans, die keinen Ofen hat. Der Portionsregler im Wochenplan rechnet Zutaten und Einkaufsliste um; das Festtagsgebäck kommt in den Tagen davor.
Rotkohl und Klöße am Vortag, Braten vorgaren und am Fest nur bräunen, Dessert aus dem Kühlschrank. Dann ist am Tag selbst nur ein Gericht in Arbeit.
Entenbrust oder ein kleiner Braten mit Rotkohl und Klößen. Eine ganze Gans ist für zwei zu viel; die Beilagen bleiben dieselben, die Menge rechnet der Portionsregler um.
Wellington mit Pilzen oder Rote Bete, gefüllter Kürbis, Maronen-Risotto oder Pilzragout mit Klößen, dazu Rotkohl und Rosenkohl wie beim klassischen Menü.
Lachs im Ganzen aus dem Ofen ist die einfachste Variante: zwanzig Minuten Garzeit, keine Vorbereitung. Auch Forelle oder Dorade funktionieren, dazu Kartoffeln und Wintergemüse.
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