Sauerbraten mit Rotkohl und Klößen
Zartes, tagelang mariniertes Rinderfleisch in kräftiger Rotwein-Sauce mit Rotkohl und Klößen.
Zubereitung
- 1
Das Rindfleisch in einen großen Bräter oder eine Schüssel legen. Rotwein, Rotweinessig, Zwiebeln, Möhren, Sellerie, Lorbeerblätter, Nelken, Wacholderbeeren und Pfefferkörner dazugeben, sodass das Fleisch vollständig bedeckt ist. Abgedeckt mindestens 48 Stunden, besser 3-4 Tage, im Kühlschrank marinieren und dabei täglich einmal wenden.
- 2
Das Fleisch aus der Marinade nehmen und trockentupfen. Die Marinade durch ein Sieb abgießen, Flüssigkeit und Gemüse dabei getrennt auffangen.
- 3
Butterschmalz in einem großen Bräter erhitzen und das Fleisch von allen Seiten kräftig anbraten, dann herausnehmen. Das abgetropfte Gemüse im Bratfett 5 Minuten anrösten, mit Mehl bestäuben und kurz mitrösten.
- 4
Das Fleisch zurück in den Bräter geben und die aufgefangene Marinadenflüssigkeit angießen. Zugedeckt bei milder Hitze etwa 2,5 Stunden schmoren, gelegentlich wenden, bis das Fleisch butterzart ist.
- 5
Das Fleisch herausnehmen und warmhalten. Die Sauce durch ein Sieb passieren, mit Zucker und optional den Rosinen abschmecken und bei Bedarf leicht einkochen lassen.
- 6
Für den Rotkohl: Rotkohl mit Apfel, Zwiebel und Apfelessig in einem Topf zugedeckt etwa 30 Minuten weich dünsten, mit Salz und etwas Zucker abschmecken.
- 7
Kartoffelklöße nach Packungsanweisung in leicht kochendem Salzwasser gar ziehen lassen. Den Sauerbraten in Scheiben schneiden und mit Sauce, Rotkohl und Klößen anrichten.
Gut zu wissen
Sauerbraten gehört zu den bekanntesten deutschen Festtagsgerichten. Das Geheimnis liegt in der langen Marinierzeit: Mindestens 48 Stunden, besser 3-4 Tage, zieht das Fleisch in Rotwein, Essig und Gewürzen, bevor es butterzart geschmort wird. Serviert mit klassischem Apfelrotkohl und Kartoffelklößen ist es der perfekte sonntägliche Familienbraten – aufwendig, aber größtenteils Wartezeit statt Arbeit.









