Kassler mit Sauerkraut und Kartoffelpüree
Zart gegarter Kassler auf würzigem Sauerkraut, dazu cremiges Kartoffelpüree – ein echter Klassiker der deutschen Küche. Dieses Gericht vereint kräftige Aromen mit wohligem Komfort.
von Leo · MeatloverNährwerte
Pro Portion
Rezept
Den Backofen auf 80 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Kassler mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen. Sauerkraut zusammen mit Kalbsfond und dem Kassler in einem kleinen, ofenfesten Topf zum Kochen bringen. Den Topf abdecken und in den vorgeheizten Backofen stellen.
Während das Kassler im Ofen gart, die Kartoffeln schälen und in grobe Stücke schneiden. In einem großen Topf mit reichlich gesalzenem Wasser bei mittlerer Hitze ca. 15–20 Minuten weich kochen. Mit einem Messer oder einer Gabel die Garprobe machen – die Kartoffeln sollten sich leicht durchstechen lassen. Anschließend abgießen und kurz ausdampfen lassen. · 20 Min.
Milch und Butter in einem kleinen Topf bei mittlerer Stufe vorsichtig erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. Die abgegossenen Kartoffeln hinzugeben und mit einem Kartoffelstampfer zu einem glatten Püree verarbeiten. Mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss kräftig abschmecken.
Den Topf mit dem Kassler aus dem Ofen nehmen. Das Kassler herausnehmen und quer zur Faser in gleichmäßige Scheiben schneiden. Je eine großzügige Portion Kartoffelpüree und Sauerkraut auf tiefen Tellern anrichten und die Kassler-Scheiben darauflegen. Nach Wunsch mit etwas frisch gemahlenem Pfeffer abschließen.
Gut zu wissen
Kassler mit Sauerkraut und Kartoffelpüree ist eines der bekanntesten deutschen Hausmannsgerichte und hat seit Generationen seinen festen Platz auf dem Mittagstisch. Der geräucherte und gepökelte Kassler bringt eine herzhafte Würze mit, die wunderbar mit dem säuerlichen Sauerkraut harmoniert. Durch das langsame Garen im Ofen bei niedriger Temperatur bleibt das Fleisch besonders saftig und zart. Der Kalbsfond verleiht dem Sauerkraut eine feine, runde Tiefe. Das Kartoffelpüree mit Butter und Milch sorgt für einen cremigen Ausgleich zur Säure des Krauts. Tipp: Wer mag, kann das Sauerkraut mit einem Lorbeerblatt oder einigen Wacholderbeeren verfeinern. Dieses Rezept eignet sich hervorragend für ein entspanntes Sonntagsessen, da der Ofen die meiste Arbeit übernimmt.









